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leinsaat leinoel

Frisches Bio Leinöl aus unserer Ölmühle Entdecken Sie unser erstklassiges Bio Leinöl – schonend kaltgepresst in der Ölfreund-Bio-Ölmühle, frisch und auf Bestellung gepresst für maximale Frische und Geschmack. Ob mild oder nussig: Unsere sorgfältig ausgewählten Bio-Saaten liefern beides – bei gleichbleibend hohem Anteil an wertvollen Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolensäure). Unser Leinöl bleibt nach der Pressung ungefiltert und besonders reich an natürlichen Inhaltsstoffen. Wir verwenden ausschließlich handverlesene Ölsaaten aus kontrolliert biologischem Anbau. Durch unser exklusives Pressverfahren mit Ölpressen aus medizinischem Edelstahl entsteht das Öl bei schonenden ca. 35 °C – garantiert in Rohkost-Qualität, ohne jegliche Zusatzstoffe. Ideal für Quark, Müsli, Salate oder den puren Genuss.

Die Eigenschaften unseres Bio-Leinöls in Kürze

  • aus den Samen der Leinpflanze (Flachs) schonend kaltgepresst
  • goldgelbe Farbe 
  • Geschmacksrichtungen mild oder nussig 
  • naturbelassen in Rohkost-Qualität 
  • fast ausschließlich ungesättigte Fettsäuren und bis zu 66,7 % wertvolle Omega-3-Fettsäuren 
  • ungefiltert mit vielen hochwertigen sekundären Pflanzenstoffen 
  • nicht stark erhitzen und stets nach dem Kochvorgang beigeben 
  • Haltbarkeit: 2 Monate, bitte immer im Kühlschrank aufbewahren 
Bio-Leinöl aus der Ölmühle – kaltgepresst, frisch & voller Omega-3
Leinsaat braun auf Löffel mit Leinsaatenblüten

Kaltgepresstes Bio-Leinöl aus der Ölmühle – frisch gepresst & naturbelassen

Leinöl gehört zu den traditionsreichsten Speiseölen Europas – und erlebt heute zu Recht eine Renaissance. In unserer familiengeführten Bio-Ölmühle pressen wir Leinöl frisch nach Ihrer Bestellung: schonend kalt, ungefiltert und in Rohkost-Qualität. So bleibt das goldgelbe Öl naturbelassen und behält seinen typisch nussig-frischen Geschmack. Auf dieser Seite finden Sie alles Wissenswerte rund um kaltgepresstes Leinöl, Bio-Leinöl und frisches Leinöl direkt aus der Ölmühle – verständlich erklärt und übersichtlich beantwortet.

Was ist kaltgepresstes Leinöl?

Leinöl wird aus den reifen Samen des Lein (Flachs, Linum usitatissimum) gewonnen. „Kaltgepresst" bedeutet, dass die Saat rein mechanisch und ohne äußere Wärmezufuhr gepresst wird – bei uns bei schonenden Temperaturen, sodass das Öl Rohkost-Qualität behält. Anders als raffinierte Öle wird kaltgepresstes Leinöl nicht chemisch behandelt, gebleicht oder desodoriert. Es bleibt naturbelassen und behält seine goldgelbe Farbe, sein Aroma und seine natürlichen Begleitstoffe.

Woher stammt die Leinsaat? – Anbauregionen

Lein (Flachs) gedeiht in gemäßigten Klimazonen. Wichtige Anbaugebiete liegen in Europa – etwa in Frankreich, Belgien, Deutschland und dem Baltikum – sowie in Kanada, Kasachstan und Russland. Für unser Bio-Leinöl verwenden wir ausschließlich handverlesene Saat aus kontrolliert biologischem Anbau, die wir frisch in unserer eigenen Ölmühle verarbeiten.

Anbauregionen der Leinsaat: Europa (Frankreich, Belgien, Deutschland, Baltikum) sowie Kanada, Kasachstan und Russland

Warum frisches Leinöl direkt aus der Ölmühle?

Leinöl ist empfindlich: Sein hoher Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren macht es besonders wertvoll, aber auch empfindlich gegenüber Sauerstoff, Licht und Wärme. Genau deshalb pressen wir in der ölfreund-Bio-Ölmühle erst nach Ihrer Bestellung – Sie erhalten Ihr Leinöl so frisch wie möglich, statt aus monatelanger Lagerhaltung. Frische schmeckt man: Gutes, frisches Leinöl ist mild bis nussig, niemals bitter oder „fischig".

Welche Nährwerte und Fettsäuren stecken in Leinöl?

Leinöl besteht zu rund 90 % aus ungesättigten Fettsäuren und zählt zu den Lebensmitteln mit dem höchsten natürlichen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Den größten Anteil macht die Alpha-Linolensäure (ALA) aus – eine essentielle Omega-3-Fettsäure, die der Körper nicht selbst bilden kann und daher über die Nahrung aufnehmen muss.

Fettsäureprofil von Leinöl: ca. 55–66 % Omega-3 (Alpha-Linolensäure), ca. 17–20 % Omega-9, ca. 13–16 % Omega-6, ca. 9 % gesättigte Fettsäuren

Woran erkenne ich frisches, hochwertiges Leinöl?

Frisches Leinöl riecht angenehm saatig-nussig und schmeckt mild bis leicht heunussig – nicht stechend bitter oder „fischig". Achten Sie auf ein aktuelles Press- bzw. Abfülldatum, dunkle Flaschen, kühle Lagerung und Bio-Qualität. Direkt aus der Ölmühle erhalten Sie das Öl besonders frisch.

Was ist der Unterschied zwischen Leinöl und Leinsamenöl?

Beide Begriffe meinen dasselbe Produkt: das aus Leinsamen (Flachs) gepresste Öl. „Leinsamenöl" ist lediglich eine andere Bezeichnung für Leinöl. Nicht zu verwechseln ist es mit Leindotteröl, das aus einer anderen Pflanze (Leindotter) stammt.

Kann man Leinöl auch ins Tierfutter geben?

Viele Tierhalter mischen kaltgepresstes Leinöl unter das Futter von Hunden oder Pferden. Zur passenden Menge für Ihr Tier fragen Sie am besten Ihre Tierärztin oder Ihren Tierarzt.

Zugelassene gesundheitsbezogene Angabe (EU):

„Alpha-Linolensäure trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei." Die positive Wirkung stellt sich bei einer täglichen Aufnahme von 2 g Alpha-Linolensäure ein (Verordnung (EU) Nr. 432/2012). Bereits kleine Mengen Leinöl liefern reichlich ALA.

Die Vorteile von frischem Bio-Leinöl auf einen Blick

  • Frisch auf Bestellung gepresst – kein langes Lager, maximale Frische.
  • Schonend kaltgepresst in Rohkost-Qualität, naturbelassen und ungefiltert.
  • Hoher natürlicher Omega-3-Gehalt (Alpha-Linolensäure), eine essentielle Fettsäure.
  • Bio-Saat aus kontrolliert biologischem Anbau, handverlesen.
  • Mild oder nussig – vielseitig für Quark, Müsli, Salate, Smoothies und mehr.
  • Direkt aus der eigenen Ölmühle – transparente Herkunft, versandkostenfrei ab 49 €.

Wie viel Leinöl sollte man am Tag verwenden?

Im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung genügen meist 1–2 Esslöffel Leinöl pro Tag. Bereits ein Esslöffel liefert ein Vielfaches der oben genannten 2 g Alpha-Linolensäure. Leinöl ersetzt keine abwechslungsreiche Ernährung, sondern ergänzt sie sinnvoll.

Wie verwendet man Leinöl in der Küche?

Leinöl ist ein reines Kaltöl: Bitte nicht stark erhitzen und nicht zum Braten verwenden – geben Sie es stattdessen erst nach dem Kochvorgang hinzu. Besonders gut passt es zu Quark und Pellkartoffeln (der Klassiker!), zu Müsli, Joghurt und Smoothies, über Salate, Suppen, gedünstetes Gemüse oder Kartoffelpüree. Ein Schuss frisches Leinöl verleiht vielen Gerichten eine fein-nussige Note.

Leinöl-Rezepte: 4 schnelle Klassiker für die kalte Küche

Frisches Leinöl entfaltet sein nussiges Aroma am besten ungekocht. Diese vier einfachen Rezepte gelingen in wenigen Minuten:

1. Leinöl-Quark mit Pellkartoffeln (der Klassiker)

250 g Magerquark mit 3–4 EL Milch oder Wasser cremig rühren, 1–2 EL frisches Bio-Leinöl unterrühren und mit Salz, Pfeffer und frischem Schnittlauch abschmecken. Zu warmen Pellkartoffeln servieren – das Öl erst auf dem Teller über die heißen Kartoffeln geben.

2. Frisches Leinöl-Dressing

2 EL Leinöl, 1 EL milder Apfelessig, 1 TL Senf, 1 TL Honig sowie etwas Salz und Pfeffer verquirlen. Passt zu Blattsalaten, Tomaten und Gurke – immer frisch zubereiten und zügig verwenden.

3. Omega-3-Smoothie mit Leinöl & Banane

1 reife Banane, 150 g Joghurt, 100 ml Hafer- oder Kuhmilch, eine Handvoll Beeren und 1 EL Leinöl cremig pürieren. Das Leinöl erst zum Schluss zugeben.

4. Leinöl-Müsli & Overnight Oats

Haferflocken über Nacht in Milch oder Pflanzendrink quellen lassen, morgens mit Obst, Nüssen und 1 EL frischem Leinöl verfeinern – eine einfache Art, Leinöl täglich einzubauen.

Tipp: Leinöl nie zum Braten erhitzen – immer erst nach dem Garen über die fertige Speise geben.

Wie schmeckt Leinöl – mild oder nussig?

Je nach verwendeter Saat schmeckt unser Leinöl mild oder kräftig-nussig. Beide Varianten sind in der Fettsäureverteilung nahezu identisch – die Wahl ist reine Geschmackssache. Frisches Leinöl schmeckt angenehm saatig; ein bitterer oder stechender Geschmack ist ein Zeichen für überlagertes Öl.

Wie lagert man Leinöl richtig? Haltbarkeit & Tipps

Bewahren Sie Leinöl stets kühl, dunkel und gut verschlossen auf – am besten im Kühlschrank. So bleibt es nach Pressung bzw. Öffnung rund 2 Monate frisch. Licht, Wärme und Sauerstoff lassen empfindliche Öle schneller verderben. Tipp: Kaufen Sie Leinöl frisch und in kleineren Mengen – so genießen Sie es stets auf dem Höhepunkt seiner Qualität.

Bio-Leinöl oder konventionelles Leinöl?

Unser Leinöl stammt aus kontrolliert biologischem Anbau – also ohne chemisch-synthetische Pestizide und mineralischen Stickstoffdünger, dafür mit Sorgfalt für Boden und Saatgut. In Kombination mit handverlesener Saat und schonender Pressung in der eigenen Ölmühle entsteht ein Öl, dessen Herkunft und Qualität transparent nachvollziehbar sind.

Häufige Fragen zu Leinöl (FAQ)

Kann man mit Leinöl braten?

Nein. Leinöl ist nicht zum Braten geeignet und sollte nicht stark erhitzt werden. Verwenden Sie es kalt oder geben Sie es erst nach dem Kochen hinzu.

Ist Leinöl vegan und für Rohkost geeignet?

Ja. Unser kaltgepresstes Leinöl ist rein pflanzlich und wird in Rohkost-Qualität gepresst.

Woran erkenne ich frisches Leinöl?

Frisches Leinöl ist goldgelb, riecht angenehm saatig und schmeckt mild bis nussig. Ein bitterer, kratziger oder „fischiger" Geschmack deutet auf überlagertes Öl hin.

Warum gehört Leinöl in den Kühlschrank?

Weil seine mehrfach ungesättigten Fettsäuren empfindlich gegenüber Sauerstoff, Licht und Wärme sind. Kühle, dunkle Lagerung erhält Frische und Geschmack.

Wie schnell sollte man Leinöl verbrauchen?

Idealerweise innerhalb von rund 2 Monaten nach Pressung bzw. Öffnung. Deshalb pressen wir frisch auf Bestellung und empfehlen kleinere Gebinde.

Studienlage & Quellen

Alpha-Linolensäure ist Gegenstand zahlreicher wissenschaftlicher Untersuchungen. Auf Basis der Datenlage hat die Europäische Union die oben genannte gesundheitsbezogene Angabe zugelassen. Forschungsarbeiten untersuchen die Rolle von ALA im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung weiter; die Ergebnisse – insbesondere zu Blutfettwerten – sind teils uneinheitlich. Eine pauschale Gesundheitsaussage lässt sich daraus nicht ableiten. Weiterführende, unabhängige Quellen:

  • Verordnung (EU) Nr. 432/2012 – Liste zulässiger gesundheitsbezogener Angaben
  • Systematische Übersicht & Meta-Analyse zu Alpha-Linolensäure und kardiovaskulären Risikofaktoren (randomisierte kontrollierte Studien)

Leinöl kaufen – frisch & direkt aus der ölfreund-Ölmühle

Sie möchten Leinöl kaufen? Bei ölfreund pressen wir Ihr Leinöl erst nach der Bestellung – so können Sie Leinöl frisch kaufen und beziehen es direkt aus der Ölmühle, ohne lange Lagerzeiten. Unser Bio-Leinöl stammt aus kontrolliert biologischem Anbau, ist kaltgepresst, naturbelassen und in den Geschmacksrichtungen mild oder nussig erhältlich. Versand innerhalb Deutschlands, versandkostenfrei ab 49 €.

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Mehr Wissen rund um Leinöl

Jetzt frisch pressen lassen: Bestellen Sie Ihr kaltgepresstes Bio-Leinöl direkt aus unserer Ölmühle – versandkostenfrei ab 49 € innerhalb Deutschlands.

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Woraus besteht Leinöl?

Hochwertiges Leinöl wird aus ganzen Leinsamen, im besten Fall Bio-Leinsamen, ausgepresst. Die Fettzusammensetzung ist mit etwa 90 Prozent ungesättigten Fettsäuren und einem sehr hohen Anteil von bis zu 70 Prozent Omega-3-Fettsäuren in Form von Alpha-Linolensäure (ALA) und bis zu 18 Prozent Omega-6-Fettsäuren in Form von Linolsäure (LA) sehr positiv. Einen vergleichbar hohen Omega-3-Gehalt liefert sonst nur fettreicher Meeresfisch, der jedoch aufgrund von Überfischung immer knapper wird und teilweise durch Schwermetalle belastet ist.

Wie wird das Öl hergestellt?

Bei der Leinölproduktion werden drei Arten der Herstellung unterschieden.
So gibt es die Heißpressung, bei der viele wertvolle Inhaltsstoffe verloren gehen und sich teilweise sogar schädliche Transfettsäuren aufgrund zu hoher Wärmeentwicklung bilden. Das Verfahren der Extraktion ist auf maximale Ausbeute ausgelegt und arbeitet unter anderem mit dem Zusatz von chemischen Lösungsmitteln und ebenfalls sehr hohen Temperaturen. Beide Varianten sollte man besser meiden, wenn man ein qualitativ erstklassiges Leinölprodukt erhalten möchte. Das schonendste Verfahren zur Herstellung von Leinöl und anderen Ölen ist die Kaltpressung 

Warum ist es so wichtig, Öl kalt zu pressen? 

Bei der industriellen Ölherstellung werden die Rohstoffe zermahlen, bis zu 190 °C erhitzt und während des Produktionsprozesses zeitweise mit Chemikalien versetzt, um einen maximalen Presserfolg zu erzielen.
Die ungesättigten Fettsäuren, aus denen Leinöl zu über 80 Prozent besteht, sind nicht hitzestabil und verändern bei der Erhitzung ihre chemische Struktur. Auch Vitamine und Fettbegleitstoffe können durch übermäßige Wärmezufuhr und zu hohen Druck zerstört werden. 
Kaltpressung bedeutet die Ölherstellung bei niedriger Temperatur und ohne Zufuhr von Wärme, rein durch mechanischen Druck. So werden die Ölsaaten besonders schonend verarbeitet und alle wertvollen Inhaltsstoffe bleiben erhalten. 

Warum wird das Öl nicht gefiltert? 

Besonders hochwertige Öle sind naturtrüb und ungefiltert. Die Schwebstoffe im Öl stellen ein Qualitätsmerkmal dar und geben dem Öl seinen charakteristischen Geschmack. Außerdem bleiben neben den wertvollen Fettsäuren, Vitaminen und Mineralstoffen auch die Schwebstoffe und Fettbegleitstoffe in den Produkten erhalten.

Warum sollten Öle nur aus Biosaaten hergestellt werden? 

In der herkömmlichen Landwirtschaft werden oft Pestizide verwendet. Diese sind zu großen Teilen fettlöslich und können bei der Herstellung des Speiseöles in das Endprodukt übergehen. In der biologischen Landwirtschaft sind Pestizide verboten. Daher empfiehlt es sich für die Pressung nur beste Bio-Ölsaaten zu verwenden.
Wie Wein und Kaffee haben auch Saaten in jeder Region ihre eigenen Merkmale, die den Geschmack der Endprodukte bestimmen. Wir suchen weltweit nach Saaten, die ihre wertvollen Inhaltsstoffe mit dem besten Geschmack vereinen. 

Wie schmeckt gutes Leinöl – und warum manches bitter wird

Viele Menschen assoziieren Leinöl häufig mit einem bitteren oder unangenehmen Geschmack und verzichten daher auf den täglichen Verzehr dieses wertvollen Rohstoffs. Grundsätzlich gilt: Frisch kaltgepresstes Bio-Leinöl, das schonend und handwerklich einwandfrei hergestellt wurde, hat je nach verwendeter Leinsaat bzw. Leinsamen-Sorte und deren Herkunft einen milden bis nussigen und heuartigen Geschmack. Dabei können jedoch auch gute Leinöle natürliche bittere Geschmacksnoten aufweisen, was von der Sorte und Herkunft der Saat abhängt.

Schmeckt das Leinöl hingegen vordergründig tranig-bitter, wurde es entweder schlecht produziert oder ist aufgrund von langer oder warmer Lagerung bereits oxidiert, was seine chemische Struktur verändert und es ungenießbar oder sogar unbekömmlich macht. Dies ist häufig bei Leinölen der Fall, die lange im Handel stehen und nicht mühlenfrisch sind. In diesen Fällen erkennt der Fachmann den Unterschied zwischen den natürlichen Bitternoten, die oft im Abgang zu finden sind, und den tranigen, bitteren Noten von alten oder schlecht produzierten Ölen.

Qualitativ hochwertige und frisch kaltgepresste Öle können problemlos auch pur genossen werden. Damit die Qualität nach Anbruch des Öls erhalten bleibt, sollte es dunkel und kühl aufbewahrt und zügig verbraucht werden. Das original verschlossene Leinöl aus unserer Ölmühle hat eine Mindesthaltbarkeit von 2 Monaten.

Leinöl für Veganer und Vegetarier? 

Bei diesen Ernährungsstilen ist aufgrund des Fleischverzichts der Anteil an ungesättigten Fettsäuren im Vergleich zu den gesättigten Fettsäuren bereits höher. Daher müssen sich Vegetarier und Veganer in erster Linien Gedanken um die Balance von Omega-6 und Omega-3 Fettsäuren machen. Vegane Lebensmittel enthalten häufig bereits viele Omega-6 Fettsäuren, während die Versorgung mit Omega-3 Fettsäuren sich schwieriger gestaltet, da diese vorrangig in fettreichem Meeresfisch vorkommen, der insbesondere bei Veganern jedoch nicht auf dem Speiseplan steht. Kaltgepresstes Leinöl bietet daher mit seinem hohen Anteil an pflanzlicher Alpha-Linolensäure eine hervorragende Alternative.

Leinöl täglich verwenden? 

Wir nehmen in unserer Ernährung zu viele ungesunde Fette zu uns. Diese sind in gesättigter Form zum Beispiel in Chips oder Fast Food enthalten. Dem gegenüber stehen die ungesättigten Fettsäuren, wie sie zu großen Teilen im Leinöl enthalten sind. Diese  Fettsäuren sind an vielen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Durch eine ausgewogene Ernährungsweise ist es daher möglich einen Ausgleich zu schaffen.

Bio-Leinöl ist bekannt für seine vorteilhafte Fettsäurenzusammensetzung und wird in vielen Studien auf seine positiven Wirkungen hin untersucht. Pflanzliche Omega-3-Fettsäuren sind zudem ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ernährung. 

Hinweis: Diese Informationen dienen der Warenkunde und nicht als medizinische Beratung. Bei gesundheitlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Fachpersonal.

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Wie integriere ich Leinöl in meine Ernährung?

Das verwendete Leinöl sollte so frisch wie möglich und kaltgepresst sein, um in den Genuss der vielen wertvollen Inhaltsstoffe zu kommen.
Da Leinöl sehr temperaturempfindlich und nicht hitzestabil ist, eignet es sich insbesondere für den Einsatz in der kalten Küche. Es sollte nicht übermäßig erhitzt und bei warmen Speisen stets erst nach dem Kochvorgang dazugegeben werden, da Hitze für eine schnellere Oxidation des Öles sorgt und wichtige Inhaltsstoffe verloren gehen.

Hochwertiges kalt gepresstes Leinöl verleiht selbst einfachen Gerichten das besondere Etwas. 

Der Klassiker sind dabei Pellkartoffeln mit Quark und Leinöl. Auch bei Kartoffelsalat oder in Kombination mit Ziegen- oder Schafskäse kann Leinöl durch seine geschmackliche Stärke glänzen. Im Müsli mit Nüssen, Joghurt und Früchten schmeckt Leinöl genauso gut, wie im Pesto. Neben herzhaften Gerichten können auch Desserts vom nussigen Geschmack des frischen Bio-Leinöls profitieren und erhalten dadurch eine besondere Note. Weiter kann das Öl gut über gegartes Gemüse oder in fertig gekochte Suppen gegeben werden. Natürlich passt es auch hervorragend zu frischen Salaten oder gibt Dips ein außergewöhnliches Aroma. Selbstverständlich kann frisches, kalt gepresstes Leinöl auch wunderbar pur verwendet werden

Kann man Leinöl auch für die Haut verwenden?

Natürlich kann man Bio-Leinöl auch äußerlich angewenden. Einige Menschen verwenden es als für die tägliche Kosmetik.

Wieviel Leinöl sollte ich täglich zu mir nehmen? 

Eine ausgewogene Ernährung gewinnt heutzutage immer mehr an Bedeutung. Ernährungsphysiologen gehen davon aus, dass es bei unserer westlichen Ernährungsweise ratsam ist, eine tägliche Ration an frischem Bio-Leinöl zu verzehren, um den täglichen Bedarf des Körpers an Omega-3 Fettsäuren zu decken. Sofern keine gravierenden Mangelerscheinungen vorliegen, wird eine Dosierung von ein bis zwei Esslöffeln pro Tag empfohlen. Bei Kindern ist, in Absprache mit dem Kinderarzt, zu einer reduzierten Einnahme in Abhängigkeit von Größe und Gewicht zu raten.
Für jedes Nahrungs- und auch Lebensmittel gilt, dass eine zu hohe Dosis der Gesundheit nicht mehr zuträglich ist. Die kritische Menge liegt beim Leinöl allerdings bei etwa 100 Gramm pro Tag. Eine mögliche Vergiftungsgefahr durch eine Überdosierung ist daher eher unwahrscheinlich. 
Da jeder menschliche Organismus anders reagiert, sollte man zunächst nicht mehr als drei Esslöffel Leinöl pro Tag verwenden. 

Öl-Eiweiß-Kost nach Dr. Johanna Budwig 

Bereits im vergangenen Jahrhundert hat die Biochemikerin Dr. Johanna Budwig darauf hingewiesen, dass Leinöl und Leinsamen aufgrund ihrer vielen positiven Wirkungen ausgezeichnete Lebensmittel seien. Infolge ihrer Forschungsergebnisse entwickelte sie eine spezielle Öl-Eiweiß-Diät, die auch Leinöl-Rezepte umfasste und setzte sie mit sehr guten Erfolgen ein.
Neben reichlich Rohkost, milchsauer vergorenem Gemüse und Gemüsesäften, gehörte auch der Verzehr von Leinsamen, kaltgepresstem biologischem Leinöl, Bio-Quark und Hüttenkäse zur sogenannten Budwig- Diät. Johanna Budwig konnte belegen, dass Quark und Hüttenkäse aufgrund ihres hohen Anteils an schwefelhaltigen Aminosäuren die Omega-3-Fettsäuren leichter löslich und somit besser für den Körper resorbierbar machen konnten. 

Warum hat frisches Leinöl nur eine Haltbarkeit von 2 Monaten? 

Aufgrund der chemischen Eigenschaften der ungesättigten Fettsäure oxidiert frisches Leinöl besonders schnell und ist äußerst hitzesensibel. Es wird sehr schnell bitter und verliert seinen charakteristischen Geschmack, wenn es Licht und Sauerstoff in Kontakt kommt. Darüber hinaus verliert es bei der Oxidation auch seine positiven Eigenschaften für unsere Ernährung.
Frisches Leinöl sollte daher grundsätzlich kühl und dunkel gelagert werden. Es ist bereits beim Kauf darauf zu achten, dass das Leinöl in dunklen Flaschen abgefüllt ist, um eine Beschädigung der Inhaltsstoffe durch Lichteinstrahlung auf ein Minimum zu reduzieren. 
Zudem wird eine Aufbewahrung im Kühlschrank empfohlen, um die Oxidation des Öls zu verlangsamen. Das Leinöl sollte innerhalb von 2 Monaten aufgebraucht werden. Es ist ebenfalls möglich, das Öl im Gefrierfach zu lagern. So lässt sich die Haltbarkeit um einige Monate verlängern. 
Wenn das Öl nach Ablauf der Haltbarkeit oxidiert und ranzig oder bitter geworden ist, ist es nicht mehr zum Verzehr geeignet. Es muss jedoch nicht sofort entsorgt werden, sondern kann darüber hinaus noch als Pflegemittel für Holz oder Leder Verwendung finden. 

Kann man mit Leinöl braten? 

Da die im Leinöl enthaltenen Omega-3 Fettsäuren keine Hitze vertragen, sollte es auf keinen Fall zum Braten verwendet werden. Durch zu starkes Erhitzen würden die Fettsäuren zerstört und zum Teil in schädliche Transfettsäuren umgewandelt werden. Der Rauchpunkt, das heißt der Punkt, bei dem sich unter Rauchentwicklung schädliche Stoffe bilden, liegt beim Leinöl schon bei etwa 107 Grad Celsius, also nur wenige Grad über dem Siedepunkt von Wasser.

Ölmühle oder Supermarkt – Wo kann ich das beste Leinöl kaufen? 

Mit steigender Nachfrage, steigt auch das Angebot und so gibt es Leinöl an verschiedenen Stellen und in sehr unterschiedlichen Ausprägungen zu kaufen. Am besten ist es natürlich, ein hochwertiges frisch kaltgepresstes Bio-Leinöl direkt aus der Ölmühle zu beziehen. Im ausgewählten Fachhandel, wie in Reformhäusern oder inhabergeführten Bio-Märkten, ist das Öl nicht ganz so frisch wie direkt aus eine Ölmühle, aber auch hier ist gute Qualität zu finden. Man sollte insbesondere darauf achten, dass das angebotene Öl in der Kühlung steht und in dunklen Flaschen abgefüllt wurde.
Zudem sollte das Öl in besonders schonender Kaltpressung hergestellt worden sein. Hier ist die Ölausbeute zwar geringer als bei allen anderen Pressverfahren, was sich auch im Preis widerspiegelt, dafür bleiben aber die gewünschten wertvollen Inhaltsstoffe umfangreich erhalten.

Warum Leinöl aus kontrolliert biologischem Anbau?

Die in der konventionellen Landwirtschaft oftmals verwendeten Pflanzenschutzmittel und Pestizide sind fettlöslich. Sie können bei der Pressung aus herkömmlichen Saaten auch ins Öl übergehen.
Im Bioanbau werden Pestizide nicht verwendet und sind daher auch nicht in Ihrem Öl zu finden. Wer also gesunde Öle möchte, nimmt nur Öle zu sich, die aus Biosaaten kaltgepresst wurden. Denn nur Bio ist garantiert ohne Pestizide.

Rezepte mit unserem Ölfreund Bio-Leinöl

Rezept für Leinsamen Quark

  • 300 g Quark 
  • 140 ml Milch
  • 6 Esslöffel Leinsamen in Bio-Qualität, geschrotet
  • 1 Teelöffel Zimt
  • 4 Esslöffel Leinöl
  • Fruchtzucker zum Süßen bei Bedarf
Zuerst den Quark zusammen mit der Milch in eine Schüssel geben. Dann Leinsamen, Leinöl und Zimt unterrühren. Mit dem Fruchtzucker (z.B.: Fruchtmarmelade oder frische Beeren und Früchte) nach Wunsch abschmecken.

Kokos-Beeren-Joghurt mit Leinöl 

  • 250g Naturjoghurt 
  • ½ Zitrone
  • 100 g Beeren
  • 3 Esslöffel Kokosraspeln
  • 2 Esslöffel Leinöl
Den Joghurt in eine Schüssel geben und mit dem Saft der Zitrone verrühren. Danach Kokosraspeln sowie die Beeren zugeben und mit dem Leinöl verfeinern.