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18.09.22

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Dürre macht Olivenbauern zu schaffen - schlechte Ernte - Preissteigerungen von 30%

Der Sommer 2022 war in vielen Teilen Europas besonders trocken. Diese langanhaltende Hitze macht auch dem Olivenbaum, der gewöhnlich mit trockenem Klima gut zurecht kommt, zu schaffen. Nach ersten Einschätzungen des Fruchtbehanges an den Bäumen rechnen viele Bauern mit Ernteeinbußen von bis zu 40%. Aufgrund der Ernteeinbußen bangen zahlreiche Bauern in Spanien, Griechenland, Italien und Portugal um ihre Existenz. In vielen dieser Länder erreichte die Hitzewelle in diesem Jahr Rekordtemperaturen.

Die Folgen der extremen Hitze - Ernteausfälle.
Laut der "Europäischen Dürrebeobachtungsstelle (European Drought Observatory - EDO) waren im August 2022 fast zwei Drittel der landwirtschaftlichen Produktionsfläche von Dürre und Trockenheit betroffen. Dies führt unweigerlich zu Ernteeinbußen. Auch zahlreiche Olivenproduzenten sind betroffen.
Der Olivenbaum benötigt sehr wenig Wasser. Bekommt er jedoch gar kein Wasser führt es dazu, dass er sehr früh seine unreifen Früchte abwirft. 
Zahlreiche Bauern berichteten, dass bereits im trockenen Mai 2022 15-20% der Olivenblüten an den Bäumen durch die starke Sonne verbrannt sind und die Bäume kaum Früchte ausbilden konnten. Die im Sommer ausbleibenden Niederschläge führten zu Fruchtabwurf und spärlicher Fruchtausbildung.
Hinzu kommen die steigenden Energiepreise aufgrund der Sanktionspolitik im Ukrainekrieg, die es den Bauern schwer machen, ihre Olivenhaine noch wirtschaftlich zu betreiben. Die Existenz zahlreicher Olivenbauern ist bedroht. Wer es schafft, der Krise zu trotzen, kann sein Öl nur zu höheren Preisen am Markt anbieten. Alles in Allem wird für die Ernte 2022/2023 mit einem Preisanstieg von bis zu 30% gerechnet.
Wie sieht es im Folgejahr aus?
Laut ersten Einschätzungen ist mit einer weiteren Verschlimmerung der Situation zu rechnen. Flüsse und Dämme sind leer. Wasser ist nicht in Sicht und der Sommer 2022 war der heißeste Sommer seit Beginn der Wetteraufzeichnung.
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