Leinöl

Wir pressen Ihr Leinöl frisch nach Bestelleingang in unserer hauseigenen Ölmühle und garantieren Ihnen frisches und gesundes Bio-Leinöl mit einem fantastischen Geschmack. Wählen Sie aus den Geschmacksrichtungen "mild" oder "nussig" Ihren Favoriten. Je nach Verwendung der gepressten Saaten unterscheidet sich die Leinöle geschmacklich. Die Fettsäureverteilung und die Anteile der wertvollen Omega-3-Fettsäuren sind bei beim "milden" und auch beim "nussigen" Leinöl  fast identisch. Unsere Leinöle bleiben nach der Pressung naturbelassen und ungefiltert und sind daher reich an wertvollen Schwebstoffen, wie z.B. Lignanen. Lignane sind sekundäre Pflanzenstoffe und gehören zu den Polyphenolen. Die Lignane befinden sich vermehrt in der Schaale der Leinsaat. Wir pressen ausschließlich aus ausgesuchten und geprüften Biosaaten. Die Ölaustrittstemperatur aus der Mühle beträgt ca. 35°C. Somit sind unsere Bio Leinöle auch bestens für Rohköstler geeignet. Leinöl eignet sich bestens für den puren Genuß , Quarkspeisen, Müslis, zu Kartoffelgerichten oder einfach zum Salat. Ihr Leinöl wird frisch nach Bestelleingang gepresst und abgefüllt. Bitte bewahren Sie dieses kostbare und sehr empfindliche Öl stets in Ihrem Kühlschrank auf.

  1. Bio Leinöl nussig kaltgepesst

    Ab: 4,50 €

    Inkl. 7% USt., zzgl. Versandkosten
    • in unserer hauseigenen Ölmühle schonend kaltgepresst und abgefüllt
    • enthält ca. 57% Omega- 3- Fettsäuren
    • ungefiltert und daher reich an wertvollen Schwebstoffen und Lignanen
    • Haltbarkeit 2 Monate
    • Geschmack: angenehm leicht nussig
    • Die 5 Liter Gebinde werden im praktischen 5 Liter Weißblech- Kanister mit Ausgießer geliefert.
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  2. Bio Leinöl mild kaltgepresst

    Ab: 5,00 €

    Inkl. 7% USt., zzgl. Versandkosten
    • in unserer hauseigenen Ölmühle schonend kaltgepresst und abgefüllt
    • enthält bis ca. 66% Omega- 3- Fettsäuren
    • ungefiltert und daher reich an wertvollen Schwebstoffen und Lignanen
    • Haltbarkeit 2 Monate
    • Geschmack: angenehm leicht nussig und sehr mild mit einer Note von frischem Heu 
    • Die 5 Liter Gebinde werden im praktischen 5 Liter Weißblech- Kanister mit Ausgießer geliefert.
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Preis

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2 Artikel

Unser Bio Leinöl in Stichpunkten

  • wird aus den Samen der Leinpflanze (Flachs) schonend kaltgepresst  
  • Aussehen: goldgelb
  • Geschmack: „mild“ oder „nussig“
  • nativ, ungefiltert, naturbelassen, Rohkost-Qualität
  • enthält fast ausschließlich ungesättigte Fettsäuren und bis zu 66,7 % Omega-3-Fettsäuren (z.B. dreifach ungesättigte Alpha-Linolensäure)
  • ungefiltert, daher viele hochwertigen sekundäre Pflanzenstoffe (z.B. Lignane) enthalten
  • Verwendung in der Küche: bitte nicht erhitzen, stets nach dem Kochvorgang beigeben
  • probieren Sie unser Leinöl zu gedünstetem Gemüse, Milchprodukten, Müsli, Rohkost, im Salatdressing
  • Haltbarkeit: 2 Monate, bitte immer im Kühlschrank aufbewahren 

Was Sie noch über Leinöl wissen sollten 

Lebensmittel die es in sich haben, Lebensmittel von guter Qualität rücken bei Vielen zunehmend in den Fokus. So auch gute Speiseöle mit wertvollen Inhaltsstoffen, die nicht nur gut schmecken sondern auch noch gesund sind und das Wohlbefinden steigern sollen. Bei den Speiseölen steht Leinöl dabei ganz oben. Es gilt als eines der wertvollsten Öle. Da es sehr temperaturempfindlich ist, ist es hervorragen für die kalte Küche geeignet. Man kann es sehr gut für Salate oder gedünsteten Gemüse verwenden. Es schmeckt auch hervorragend in Joghurt, Quark, Smoothies oder über Pellkartoffeln. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass es bei der Herstellung schonend kaltgepresst wird und in Bio-Qualität hergestellt worden ist. Dadurch ist vom Anbau bis hin zum fertigen Produkt sicher gestellt das eine hohe Qualität gegeben ist. Kaltpressung bedeutet, dass die Ölherstellung bei niedriger Temperatur erfolgt. Hochwertiges Öl erkennt man daran, dass es naturtrüb und ungefiltert ist. Die Schwebstoffe im Öl (Lipoproteine) geben dem Öl seinen charakteristischen Geschmack. Nach dem Kauf sollte man das Öl nur im Kühlschrank aufbewahren. So verhindert man, dass es schnell ranzig wird. Da Leinöl sehr hitzeempfindlich ist und um nicht die wertvollen Inhaltsstoffe zu zerstören, sollte man es nicht zum Braten und Backen verwenden. Leinöl geöhrt zu den Lebensmitteln mit der höchsten Konzentration an Omega-3 Fettsäuren. Diese Fettsäure kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden und muss daher täglich über die Nahrung zugeführt werden. Wenn dies nicht geschieht, kann es zu Mangelerscheinungen kommen. Leinöl enthält außerdem noch Omega-6 und Omega-9 Fettsäuren sowie viel Vitamin A, verschiedene B-Vitamine, Vitamin D, C, E und viele Mineralstoffe. Das cholesterinarme Öl versorgt die Zellen im Körper mit Energie. Es regelt den Stofftransport innerhalb des Körpers. . Da es keine Kohlenhydrate enthält, eignet es sich auch für die Low Carb Diät.

Was mach die ölfreund- Bio Leinöle so besonders?

Ölfreund-Leinöle sind bio, kaltgepresst-nativ, ungefiltert und naturbelassen.

Warum pressen wir unsere Öle nur aus Biosaaten?

In der herkömmlichen Landwirtschaft werden oft Pestizide verwendet. Da diese fettlöslich sind, gehen sie bei der Kaltpressung von Öl in dieses über.

In der Bio-Landwirtschaft sind Pestizide verboten.

Warum ist es so wichtig, Öl kalt zu pressen?

Bei der industriellen Ölherstellung werden die Rohstoffe zermahlen, bis zu 190 °C erhitzt und während des Produktionsprozesses zeitweise mit Chemikalien versetzt, um einen maximalen Presserfolg zu erzielen.

Ungesättigte Fettsäuren sind nicht hitzestabil und verändern ihre chemische Struktur, wenn sie erhitzt werden. Auch Vitamine und wertvolle Fettbegleitstoffe können durch übermäßige Wärmezufuhr und zu hohem Druck zerstört werden.

Unsere ölfreund-Öle sind alle nativ-kaltgepresst.  Bei diesem Verfahren werden die Ölsaaten ohne Zufuhr von Wärme, rein durch mechanischen Druck ausgepresst. So pressen wir unsere Öle besonders schonend bei niedrigen Temperaturen von ca. 35- 40 °C in für eigens uns konzipierten Ölmühlen.

Warum filtern wir unsere Öle nicht?

 In unserer  Ölmühle produzieren wir eine Vielzahl wertvoller, naturbelassener Öle, die zu 100 % das Öl der jeweiligen Ölsaat enthalten.

Alle ölfreund-Öle enthalten somit wertvolle Fettsäuren, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe und Fettbegleitstoffe. Der natürliche Geschmack der jeweiligen  Ölsaat findet sich unverfälscht in seiner natürlichen Weise wieder.

Für die Pressung verwenden wir nur die besten Ölsaaten. Wie bei Wein und Kaffee hat jede Region eigene Merkmale, die sich im Geschmack der Ölsaat niederschlagen. So suchen wir stets weltweit nach den Saaten, die wertvolle Inhaltsstoffe mit besten Geschmack vereinen.

Warum ist eine gekühlte Lagerung in dunklen Flaschen besonders wichtig?

Leinöl besteht hauptsächlich aus ungesättigten Fettsäuren, die besonders hitze- und lichtempfindlich sind.

Daher schützen wir unsere Bio Leinöle Öle in lichtundurchlässigen, dunklen Flaschen und bitten auch Sie, diese stets in Ihrem Kühlschrank aufzubewahren, um die wertvollen Inhaltsstoffe zu bewahren.

Leinöl ist im Kommen

Leinöl wird aus dem Samen des Lein oder Flachs gewonnen. In Deutschland ist er unter dem Namen „Gemeiner Lein“ seit langem bekannt. Es ist aber in Wirklichkeit eine der ältesten Kulturpflanzen überhaupt. Die ältesten archäologischen Funde werden auf 7000 Jahre vor unserer Zeit datiert und wurden im Gebiet der heutigen Länder Iran und der Türkei gefunden. Bereits die frühen Zivilisationen der Ägypter und Griechen kannten bereits den Lein. Bereits im 4. Jahrhundert vor unserer Zeit wurde der Flachs zur Herstellung von Textilien genutzt. Aber auch in unseren Breitengraden war die Pflanze weit verbreitet und wurde bereits in der Jungsteinzeit bekannt und genutzt. Die Hauptanwendungsgebiete des Leins sind zum einen die Gewinnung von Öl und zum anderen von Textilfasern. Heute wird die Leinfaser kaum noch in der Textilwirtschaft eingesetzt. Ihr Anteil liegt unter ein Prozent. Das war einmal anders. Im Mittelalter bis ins 19 Jahrhundert waren Leinprodukte  ein wichtiges Handelsgut. Im Verlauf des 20 Jahrhunderts brach der Anbau von Lein in Westeuropa dann völlig ein. Erst zum Ende des Jahrhunderts begann sich dies wieder zu ändern.

Man kann seid einigen Jahren von einer Renaissance des Lein sprechen. Die blau blühende Pflanze wird wieder weitaus mehr angebaut und man besinnt sich auf das kulturelle Erbe. Eines der wichtigsten Anbaugebiete in Deutschland ist die Lausitz, wo bereits seit 1924 der Lein auf großen Flächen angebaut wird. Im Zentrum stehen heute vor allem die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Kulturpflanze. So wurde 2005 in Deutschland der Lein sogar zur Heilpflanze ernannt. Die positive Wirkung des Öls ist aber bereits seit Jahrhunderten bekannt und überliefert. Heutzutage können diese aber auch durch Untersuchungen und Studien belegt werden. Viele Anwender schwören tatsächlich auf das Leinöl und nennen dies sogar Lebenselixier. Es ist bewiesen, dass das dickflüssige, gelbe Öl aus Leinsamen unsere Gesundheit auf vielfältige Weise günstig beeinflussen kann. So verlässt das Öl zunehmend sein Nischendasein und wird zunehmend zu einem wichtigen und wertvollen Nahrungsmittel, das in keinem Ernährungsplan fehlen sollte. 

Ist Leinöl bitter?

Leinöl, eines Omega 3 reichsten Öle der Welt und schmeckt nicht bitter, wenn es frisch gepresst wurde und der Ölmüller sein Handwerk versteht. Wir beim Ölfreund legen besonderen Wert auf eine schonende Kaltpressung unserer Bio Ölsaaten. 

Was ist dieses Leinöl eigentlich?

Der Lein (Flachs) ist eine der ältesten Kulturpflanzen und schon in Gräbern der alten Ägypter fand man Leinfasern und Fruchtkapseln. Erste Erwähnungen als Genussmittel und zu seiner medizinischen Verwendung fand man von Griechen und Römern aus dem Jahre 650 v. Chr. Leinöl wird aus dem Samen der Leinpflanze durch Auspressen gewonnen. Das schonendste Verfahren ist die Kaltpressung. Biologisch von hoher Bedeutung ist Leinöl, da es  bis zu 66,7 % Omega 3 Fettsäuren und ca. 15 % Omega 6 Fettsäuren enthält. 

Warum ist das so wertvolle Bio Leinöl über die Jahre aus der Küche verschwunden?

 Im vergangen Jahrhundert waren Flachsfelder noch weitverbreitet. Mit dem Rückgang der Leinenproduktion ist auch der Anbau von Leinen deutlich zurückgegangen. Da Textilien mehr aus Baumwolle hergestellt wurden, hatte sich der Anbau der Kulturpflanze erübrigt und somit wurde auch die Produktion des Öls weniger.

 Da aber die gesundheitsfördernde Wirkung von frisch gepressten Bio Leinöl derzeit wieder bekannter wird, wird das Flachsgewächs nun auch wieder vermehrt angebaut. Ab Mitte August ist die Kapsel mit den dunklen Samen ausgebildet und die Ernte steht an.

 Frisch gepresstes Bio Leinöl kann sehr gut an gegartes Gemüse gegeben werden und gibt diesem einen herrlich nussigen Geschmack. Oder sie versuchen einmal ein paar Spritzer zum Würzen von fertig gekochter klarer Suppe. Leinöl ist sehr Hitze-empfindlich und sollte daher immer erst nach dem Garvorgang zu den Speisen gefügt werden.

Wieviel Leinöl sollte ich am Tag zu mir nehmen?

Schon durch Einnahme von zwei Esslöffeln Leinöl am Tag können Sie für eine ausreichende Versorgung Ihres Körpers mit Omega 3 Fettsäuren sorgen.

Wie baue ich Leinöl in meine Nahrung ein?

Das Wichtigste ist, dass das Leinöl so frisch wir möglich ist! 

Der zweite ganz entschieden Punkt ist, dass man Leinöl niemals erhitzen darf. Daher sollte man es IMMER erst nach dem Kochvorgang zu den fertig gekochten Kartoffeln, Möhren oder anderem Gemüse geben.

Aber auch in einem Salatdressing mit frischen Kräutern, in Quark, Müsli oder Joghurt schmeckt es hervorragend.

Wer seinen Tag morgens mit Leinöl beginnen möchte, dem empfehlen wir morgens einen Esslöffel in den Quark (wer mag auch mit Müsli) zu rühren.  

Kann man mit Leinöl braten?

Da kaltgepresstes Leinöl einen sehr hohen Anteil an Omega-3- Fettsäuren besitzt sollte man es auf gar keinen Fall zum Braten verwenden. Diese Fettsäuren vertragen keine Hitze und würden beim starken Erhitzen zerstört und zum Teil in schädliche Transfettsäuren umgewandelt. Der Rauchpunkt, das heißt der Punkt bei dem sich unter Rauchentwicklung schädliche Stoffe in einem Öl bilden, liegt beim Leinöl  schon bei ca. 107 Grad Celsius. Das sind nur wenige Grad über dem Siedepunkt von Wasser.

Man kann aber durchaus seine Speisen mit dem Omega-3-Fettsäure reichen Leinöl verfeinern und es zum würzen und abschmecken nach dem Kochvorgang benutzen. Dazu träufeln Sie einfach nach dem Kochen ein paar Tropfen auf die angerichteten warmen Speisen und sie werden sehen, es schmeckt fantastisch.

„Lein" – ein bewährtes Hausmittel

Lein ist ein blau blühendes Kraut, das überwiegend als Kulturpflanze vorkommt und nur gelegentlich verwildert wächst. Die lateinische Bezeichnung gibt einen Hinweis auf seine Vielfältigkeit. Linum usitatissimum, wobei „usitatissimum“ übersetzt „sehr nützlich“ heißt. Daran sieht man, dass bereits unsere Vorfahren die hervorragenden Eigenschaften der Pflanze erkannt hatten und zu schätzen wussten. Doch das Wissen um die Stärken des Leinöls geriet allmählich in Vergessenheit. Nach einem längeren „Dornröschenschlaf“ besinnt man sich heute wieder verstärkt auf die natürliche Heilkraft und die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Samen der Leinpflanze, auch Flachs genannt.

In der ölfreund Bio- Ölmühle pressen wir im besonders schonenden Kaltpressverfahren aus  den Bio Leinsamen unser frisches Leinöl, welches  man nicht nur bestens zu sich nehmen kann. Es ist auch zur äußerlichen Anwendung hervorragend geeignet. So kann man es, z.B. auf Schrunden, Herde von Schuppenflechte, trockene Hautausschläge oder sogar bei Gürtelrose, zweimal täglich auf die betroffene Hautpartie auftragen. 

Wie gesund ist Leinöl wirklich?

In den Medien wird Leinöl immer mehr als das "Gesundheitselexier" gelobpreist. Das weckt eine hohe Erwartungshaltung beim Verbraucher. An diesem „ÜBER“-Wort ist tatsächlich etwas dran, denn der tägliche Genuss von Bio Leinöl kann sich tatsächlich auf zahleiche körperliche Beschwerden positiv auswirken.

Da Bio Leinöl einen besonders hohen Anteil (ölfreund Leinöl bis zu 67%) an Omega-3-Fettsäure hat, ist es auch so vielseitig einsetzbar. Bekommt der Körper zu wenig von dieser so wertvollen Fettsäure, können unter Anderem die Sehkraft und die Leistungsfähigkeit vermindert werden. Es kann auch das  Risiko von Diabetes oder die Entwicklung einer Depression steigen. Leinöl enthält zudem das darmschützende Lecithin, Vitamin E und Lignane. Diese Inhaltsstoffe können helfen Entzündungen bremsen.

Leinöl eine Alternative zu Fisch?

Die Ernährungswissenschaftlerin Melanie Köhler von der Uni Jena hat in einer DFG geförderten Studie untersucht, ob gutes Bio Leinöl eine Alternative zu Fisch darstellen kann. Dies ist besonders für die Mitmenschen unter uns interessant, die keinen Fisch mögen und ihn deshalb nicht essen oder sich für eine vegetarische oder vegane Lebensweise entschieden haben. Zum anderen gibt es immer mehr Untersuchungen die feststellen, das zu viel  Seefisch in der Ernährung Aufgrund der zunehmenden Belastung der Meere mit giftigen Stoffen wie zum Beispiel Schwermetallablagerungen die Gesundheit auf Dauer beeinträchtigen kann.

Bio Leinöl kann den Seefisch aber nicht vollständig ersetzen, dieser sollte nach unserem Verständnis bei einer gesunden Ernährung in geeigneten Mengen nicht fehlen. Es eignet sich aber hervorragend als tägliche Ergänzung für unsere Gesundheit. Das wurde auch in Tests belegt. Hierfür haben die Teilnehmer, die alle die gleichen Grundbedingungen mitbrachten, für 8 Wochen kein Fisch gegessen aber täglich 2 Esslöffel Leinöl verzehrt. Nach den acht Wochen hatte sich der Omega–3–Fettsäuregehalt im Körper verdoppelt. Der Blutdruck war gesunken und die Blutfettwerte hatten sich verbessert. 

Leinöl für Pferde und Hunde?

Wir haben viele Kunden, die unser Leinöl für ihre Tiere, wie Hunde und Pferde kaufen. 

Wieviel ungesättigte Fettsäuren befinden sich in Leinöl?

Die lateinische Bezeichnung ist Linum usitatissimum, also etwas „Nützliches“. Lein gehört zu den ältesten Kulturpflanzen wobei bei unseren Vorfahren die Fasergewinnung für Textilien im Vordergrund stand. Aber auch die positiven Eigenschaften des Öls waren bereits bekannt. Das Öl wird aus den reifen Samen des Öllein gewonnen. Die Fettzusammensetzung ist mit ca. 90 Prozent ungesättigten Fettsäuren und einem sehr hohen Anteil von Omega 3 sehr positiv. Die ungesättigten Fettsäuren sind essentiell also lebensnotwendig. Sie wirken z.B. entzündungshemmend und können daher zur Behandlung bei vielen sogenannten Wohlstandskrankheiten positiv eingesetzt werden. Solche Mengen an gesunden Omega 3 Fettsäuren liefert sonst nur Meeresfisch. Da dieser Aufgrund der stetigen Überfischung aber immer knapper wird und nicht jeder Fisch mag oder verträgt sind pflanzliche Öle mit einer sehr guten Fettzusammensetzung eine ideale Alternative. Zum Vergleich – In Soja- oder Rapsöl ist die Alphalinolsäure (ALA), die zur Gruppe der Omega 3 Fettsäuren gehört , zu etwa sieben bis zehn Prozent enthalten. Leinöl hat dagegen einen ALA Anteil von ca. sechzig Prozent und ist damit erste Wahl und eine sehr gute Nahrungsquelle. 1 Esslöffel Leinöl kann etwa 2-4 Gramm der wertvollen Alphalinolsäure liefern. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt etwa 0,5 Prozent der gesamten täglichen Energie über ALA aufzunehmen. Dies entspricht in etwa 1,5 Gramm Leinöl pro Tag. Sie sollten schon beim Kauf auf die richtige Qualität des Öls achten. Denn Leinöl sollte nicht bitter schmecken, denn dann wurde es falsch produziert oder ist bereits oxidiert und somit nutzlos oder gar schädlich für die Gesundheit. Frisch, kaltgepresstes Leinöl schmeckt mild-nussig. Qualitative Topöle können Sie ohne Probleme auch pur zu sich nehmen. Damit die Qualität nach Anbruch des Öls weiterhin erhalten bleibt sollten Sie dies dunkel und kühl im Kühlschrank aufbewahren. Somit ist es bestens vor der ungewollten und schädlichen Oxidation geschützt.

Lignane- hilfreiche Ölbegleitstoffe im ungefilterten Leinöl

Kaltgepresstes Bio Leinöl kann gegenüber anderen Ölen noch mit weiteren Qualitäten punkten. Das im besonders schonenden Kaltpressverfahren hergestellte Leinöl zeichnet sich durch einen hohen Anteil an sogenannten Lignanen aus. Diese Pflanzenbestandteile helfen der Leinpflanze unter anderem bei der Abwehr von Erkrankungen. Untersuchungen haben gezeigt, dass diese Erstaunlicherweise auch für den Menschen förderlich sein können.

Bei den Lignanen handelt es sich um östrogenartige Stoffe, sogenannte Phytohormone. Lignane und Phytohormone wirken im menschlichen Organismus ähnlich wie körpereigene Hormone und können den Hormonhaushalt ausgleichen. Phytohormone haben auch einen Einfluss auf die Alterungsprozesse der Zellen. So können Sie die Alterung verlangsamen. Durch diese antioxidative Wirkung können die Lignane Herz-Kreislauferkrankungen gegensteuern. Durch die cholesterinsenkende Wirkung schützen sie des Weiteren vor koronaren Herzkrankheiten. Phytoöstrogene können darüber hinaus bestimmte Krebsarten verhindern. Es wird momentan auch erforscht, ob sie präventiv gegen Osteoporose wirken können.

Da die Lignane zu den Phytoöstrogenen gehören, können Sie insbesondere Frauen in den Wechseljahren helfen. Die hormonregulierende Wirkung kann sowohl einen Überschuss als auch einen Mangel an körpereigenen Hormonen ins Lot bringen und so die unangenehmen Begleiterscheinungen der Hormonumstellung in den Wechseljahren lindern. 

Doch passen Sie beim Ölkauf auf, denn nicht in jedem Leinöl finden sich die gesunden Lignane. Um ein besonders klares Leinöl zu bekommen, wird dieses  oftmals gefiltert. Dabei werden die Trübstoffe in denen die Lignane enthalten sind aus dem Öl entfernt. Also kaufen Sie am besten nur ungefiltertes kaltgepresstes Bio-Leinöl. Die sich absetzenden Trübstoffe sind bei den frisch gepressten Leinölen ein Qualitätsmerkmal, da nur die ungefilterten Öle die ganze Palette an gesunden Inhaltsstoffen enthalten. Da sich die Lignane am Boden absetzen, empfiehlt es sich das Öl vor Gebrauch ordentlich durchzuschütteln damit sich die Lignane im Öl wieder gut verteilen und Sie von diesen Stoffen in vollem Umfang profitieren können.

 

Kann man Leinöl auch für die Haut verwenden?

Gerade in der Sommer- und Urlaubszeit sieht man sie wieder, die Sonnenanbeter! Sie liegen und entspannen in der Sonne, doch für ihre Haut ist es eine reine Strapaze. Wenn man genau hinschaut, sieht man es deutlich. Die Haut ist zwar schön gebräunt, allerdings neigt sie auch vermehrt zu Pigmentflecken, feinen Äderchen, Falten und Keratosen (Verhornungsstörungen die zu Hautkrebs werden kann). Diese Veränderungen der Haut können alle Anzeichen für einen schnelleren Alterungsprozess sein. Jetzt könnte eine Empfehlung lauten: Raus aus der Sonne! Allerdings braucht der Körper zur Bildung von Vitamin D zum Beispiel täglich etwas Sonnenlicht. Also in Maßen ist Sonnenbaden ok und gesund, denn auch die Ernährung kann eine Rolle im Alterungsprozess der Haut spielen. Ein erhöhter Konsum von Fett- und Kohlenhydratreicher Nahrung kann beispielsweise zu faltenreicher Haut führen. Da aber auch die Aufnahme dieser Bestandteile der Nahrung nicht ganz vermeidbar ist, ist es empfehlenswert Faktoren zu stärken, die einen positiven Einfluss auf die Haut haben. Die Omega-3-Fettsäure ALA kann vorbeugenden gegen das Austrocknen und Schrumpfen der alternden Haut wirken. Dabei können die Regenerationsfähigkeit der Haut unterstützt und gleichzeitig die Entzündungsprozesse gedämpft kann. Somit kann es auch bei Hautrötungen, Ekzemen und dem phototoxischen Effekt durch Sonnenlicht mildernd wirken. Frisch gepresstes Bio Leinöl enthält besonders viel ALA. Der tägliche ALA Verzehr kann dazu beitragen, dass die Empfindlichkeit der Haut reduziert wird. Wasserverlust, Schuppenbildung und raue Hautstellen können zudem reduziert werden. Dadurch kann die Hydration und die Weichheit der Haut unterstützt werden.

 

Wie gesund sind rein pflanzliche Omega-Fettsäuren?

Ganz einfache Antwort – Eine optimale Versorgung mit pflanzlichen Omega-3 -Fettsäuren fördert die Gesundheit und stärkt das Gehirn sowie das Herz! Speziell die ungesättigten Omega-3-Fettsäuren wie die ALA im Leinöl spielen eine herausragende Rolle bei der Entwicklung sowie der Gesundheit des Menschen. Sie können zur gesunden Entwicklung des Gehirn bzw. Nervensystems beitragen und ebenso bei der Aufrechterhaltung derer Funktion. Die ungesättigten Omega-3-Fettsäuren können die Regenerationsfähigkeit des Nervensystems stärken und vor Demenz und anderen neurologischen sowie Herz- und Kreislauferkrankungen schützen. Kurzum fehlen diese Fettsäuren im Körper kann das Erkrankungsrisiko drastisch ansteigen. Warum das so ist, versuchen Forscher in diversen Studien seit Jahren auf der ganzen Welt zu ergründen. Zum Beispiel wurde eine Beobachtung von ca. 55.000 Amerikanerinnen ab einem Alter von 50 Jahren durch Forscher der Harvard Universität Boston durchgeführt. Dabei stellte man fest, das bei Frauen das Risiko an einer Depression zu erkranken um 18% abnahm, wenn sich diese mit Leinöl ernährten, welches sehr reich an der pflanzlichen Omega-3-Fettsäure ALA ist. Wenn parallel wenig Linolsäure zu sich nahmen, z.B. in Form von Sonnenblumenöl, sank ihr statistisches Risiko an einer Depression zu erkranken sogar um 43%. Diese positive Auswirkung scheint es nur bei der pflanzlichen ALA z.B. im Leinöl zu geben. Denn einen positiven Einfluss auf die Stimmungslage konnte bei den tierischen Omega-3-Fettsäuren, z.B. im Fischöl in der gleichen Studie nicht nachgewiesen werden. Die gewonnen Erkenntnisse zum positiven Einfluss der ALA des Leinöls wurden in weiteren Untersuchungen bestätigt. So wurde z.B. ebenfalls in den USA eine Studie bei Kindern und Heranwachsenden, die an einer bipolaren Störung (manisch-depressiv) litten, durchgeführt. Es wurde in zwei Gruppen von Probanden einmal Leinöl verabreicht und einmal Olivenöl als Placebo, da es bekanntlich keine Omega-3-Fettsäuren enthält. Es konnte dabei nachgewiesen werden, dass Leinöl in höherer Dosierung in der Lage ist, die Symptome der Erkrankung zu lindern. Das Olivenöl im Vergleich dazu zeigte keinen Effekt auf die Symptome der Krankheit. Zudem wurde durch Forscher in einer weiteren Studie festgestellt, dass die ALA von Leinöl bei älteren Menschen mit Stimmungsschwankungen in der Lage ist, die geistige Fitness zu stärken. Warum dies so ist, kann eine aktuelle Untersuchung anscheinend erklären. Die Forscher gaben den Probanden für eine Woche eine bestimmte, gleichmäßige Menge Leinöl, welches die wertvolle ALA enthielt und maßen regelmäßig die Konzentration des neuronalen Wachstumsfaktors BDNF („Brain-derived neurotrophic factor“ – dt. etwa „Vom Gehirn stammender neurotropher Faktor). BDNF spielt im Gehirn unteranderem eine große Rolle im Langzeitgedächtnis und ist in Vorderhirn, Hippocampus und Großhirnrinde aktiv. Alles Bereiche, die für das Gedächtnis und abstraktes Denken zuständig sind. Dieser stieg nach Gabe des Leinöls an und zeigte damit, das Leinöl mit viel ALA die Gehirnaktivität und speziell die Gedächtnisleistung direkt beeinflussen kann. Daher sollte jeder ausreichend pflanzliche Omega-3-Fettsäuren zu sich nehmen um eine ausreichende Versorgung des Körpers mit der wichtigen ALA sicher zu stellen. Für den gesunden Anwender ist schonend kaltgepresstes Leinöl dabei wohl die erste Wahl, da es von allen natürlich vorkommenden Ölen den höchsten Anteil an ALA hat. Das Öl und die gesunden Inhaltsstoffe sind recht empfindlich. Es sollte daher unbedingt in dunklen Flaschen (wegen der Lichtempfindlichkeit) und im Kühlschrank (wegen der Temperaturanfälligkeit) aufbewahrt werden. Gute Leinöle erkennen Sie am Geschmack. Unser Ölfreund Bio-Leinöl ist entweder mild-nussig oder kräftig-nussig im Geschmack ohne dabei bitter zu sein. Das Öl kann auch problemlos pur zu sich genommen werden. Wir stellen die Öle nach Bestelleingang frisch und schonend in unserer Manufaktur für Sie her.

Leinöl – nur ein Hype oder doch mehr?

Momentan scheinen sich immer mehr Menschen Gedanken über eine gesunde Ernährung zu machen. Viele beginnen darüber nachzudenken, welche Produkte / Lebensmittel ihrem Körper besonders gut tun. Und hier rückt das Leinöl in den Fokus. Wir nehmen in unserer Ernährung zu viel schlechte Fette zu uns. Diese sind in gesättigter Form zum Beispiel in Chips oder Fast Food enthalten. Diese schlechten Fette sind für den Körper ungesund und sollten in der Nahrung weitestgehend reduziert werden. Dem entgegen stehen die ungesättigten Fettsäuren, wie sie im Leinöl enthalten sind. Diese gesunden Fettsäuren sind an vielen Stoffwechselprozessen im Körper beteiligt. Leider nehmen wir viel zu wenig davon zu uns. Diese Fettsäuren kommen in natürlicher Form zum Beispiel in Fisch oder eben auch im Leinsamen vor. Wer keinen Fisch mag oder sich vegan ernähren möchte, für den ist das Leinöl die erste Wahl. Dabei ist darauf zu achten, dass das Öl frisch und kalt gepresst wurde. Man sollte es nur in Bio Qualität kaufen, da die Herkunft der Saat und der Herstellungsprozess gründlich dokumentiert und kontrolliert wurde was dem Käufer mehr Sicherheit gibt auch das qualitative Öl zu bekommen was er sich gewünscht hat. Die gesunden Eigenschaften des Leinöls sind schon lange bekannt, gerieten allerdings in jüngster Zeit etwas in Vergessenheit. Deshalb kann man von einem kurzfristigen Hype sicherlich nicht sprechen. Aufgrund der aktuell positiven Entwicklung, sich wieder mehr mit gesunden Nahrungsmitteln auseinander zu setzen gewinnt das Leinöl nun wieder zunehmend an Bedeutung. Bereits ein Esslöffel pro Tag ist ausreichend um den Tagesbedarf an ungesättigten Omega 3 – Fettsäuren zu decken. Die ungesättigten Fettsäuren können bewirken, dass das Herz-Kreislaufsystem gestärkt wird. Auch der Cholesterinwert im Blut kann sich bei einer dauerhaften Einnahme ungesättigter Fettsäuren verbessern. So kann der LDL-Cholesterinwert nach drei Monaten täglicher Anwendung schon signifikant gesunken sein. Leinöl enthält besonders viele ungesättigte Fettsäuren. Daher sollte Leinöl in der täglichen Ernährung nicht fehlen. Nehmen Sie täglich Ihren Esslöffel bestes Bio Leinöl zu sich. Wenn Sie dies nicht pur tun möchten, können Sie das Öl auch in Ihre tägliche Ernährung einbauen. Zum Beispiel im morgendlichen Müsli oder Joghurt oder verfeinern Sie damit Ihre Kartoffeln beim Mittagessen oder mischen Sie es als Salatdressing am Abend. Wie Sie sehen gibt es viele Möglichkeiten. Probieren Sie es einfach mal aus.

Warum kann Leinöl eine positive Wirkung bei Zivilisationskrankheiten haben?

Was bereits recht verbreitet und bekannt ist, ist dass der regelmäßige Verzehr von Omega 3 Fettsäuren den Blutdruck positiv beeinflussen kann. Leinöl ist besonders reich an pflanzlichen Omega 3 Fettsäuren. Auch bei vielen anderen Zivilisationskrankheiten können die im Bio Leinöl enthaltene Alpha-Linolensäure und Lignane einen gesundheitsunterstützen Effekt haben. Zum Beispiel kann sich bei einer Nahrungsmittelallergie bereits nach ca. 6 Wochen regelmäßiger „Einnahme“ der wertvollen Fettsäuren eine Besserung einstellen Durch die pflanzliche, hormonähnliche, Substanz der Lignane in Leinsamen können sie mit 2 EL Bio Leinöl täglich einen Beitrag für eine ausgewogene Ernährung leisten. Denn Omega 3 Fettsäuren können helfen Gefäße geschmeidig zuhalten. Geschmeidige Gefäße können helfen, das Schlaganfallrisiko zu senken. Ungefiltertes kaltgepresstes Bio Leinöl enthält Lignane. Lignane helfen den Anstieg des Blutzuckers nach den Mahlzeiten zu verringern und sind somit hilfreich für eine Ernährung  bei Diabetes. Leinöl enthält Omega 3 Fettsäuren. Omega-3-Fettsäuren können zusätzlich den Gehirn-Stoffwechsel anregen und sich somit positiv auf die Psyche auswirken. 

Kann Leinöl den Zuckerhaushalt positiv beeinflussen und bei Diabetes helfen?

Der Stoffwechsel kann durch verschiedene Fettsäuren in pflanzlichen Ölen beeinflusst werden. Die ALA in Leinöl hebt sich in ihrer vielseitig, positiven Wirkung speziell hervor. ALA kann sich beispielsweise positiv auf den Blutdruck, das Herz-Kreislaufsystem, die Blutfettwerte und die Knochengesundheit auswirken. Während diese positiven Wirkungen bereits bekannt sind, wird in aktuellen Studien die Wirkung von ALA auf den Zuckerstoffwechsel erforscht. Dafür haben 1000 Studienteilnehmer ihren Verzehr von pflanzlichen Ölen erhöht. Es wurde beobachtet, dass bei steigendem Genuss von pflanzlichen Ölen ein entgleister Zuckerstoffwechsel immer seltener wurde. Da aus dieser Studie nicht hervor ging, welcher Teil in den pflanzlichen Ölen für die positive Auswirkung verantwortlich war, wurde die Wirkung der einzelnen Omega-3-Fettsäuren ALA (aus pflanzlichen Ölen) und EPA/ DHA (aus Fischöl) getrennt untersucht. Dafür wurde die Insulinresistenz gemessen, welche die Fähigkeit des Körpers zeigt den Zuckergehalt angemessen zu regulieren. Ist die Insulinresistenz hoch, ist die Regulationsfähigkeit schlecht. Kann der Körper den Zuckerspiegel gut regulieren, Höhen und Tiefen vermeiden, ist die Insulinresistenz gering. In den Studien wurde festgestellt, dass die Personen die den Genuss von ALA erhöhten eine geringere Insulinresistenz hatten, als die Jenigen, die das nicht taten. Somit wurde eine weitere positive Eigenschaft von der pflanzlichen Omega-3-Fettsäure ALA erforscht und belegt. Regelmäßig angewandt, kann sie Herz und Gefäße schützen und den Einsatz von Medikamenten, in Absprache mit dem Hausarzt, vorerst unnötig machen. Sie kann sich zudem auch positiv auf den Zuckerhaushalt des Körpers auswirken und gegebenenfalls die Zuckerkrankheit positiv beeinflussen. ALA kommt nur in pflanzlichen Ölen vor und nicht in Fischöl. Die Konzentration von ALA ist in Leinöl besonders hoch.

Leinöl gut für das Gehirn?

Um „gesund“ funktionieren zu können benötigt unser Körper die zwei mehrfach ungesättigten Fettsäuren Omega-3 und Omega-6. Dabei ist ein ausgewogenes Verhältnis von idealer Weise 2:1 von Linolsäure und Alpha-Linolensäure wichtig. Während Linolsäure in zahlreichen Samen (Sonnenblumenkernen, Kürbiskernen, uvm.) und Nüssen (z.B. Mandeln) vorkommt, existiert die Alpha-Linolensäure in unserer heutigen Nahrung fast gar nicht mehr. Wenn wir unseren Körper allerdings bei den Funktionen, z.B. Regulierung der Blutfettwerte oder des Immunsystems, Aufbau von Zellmembranen und Hormonen, Verflüssigung von Cholesterin u.v.a., unterstützen wollen, sollten wir darauf achten unsere Ernährung auf das optimale Verhältnis dieser beiden Fettsäuren um- bzw. einzustellen. Da unsere Nahrungsmittel im Laufe der Zeit durch die industrielle Produktion immer weniger Alpha-Linolensäure enthalten, leiden fast alle Menschen unter einem chronischen Mangel dieser doch so wichtigen Fettsäure. Selbst viele gesundheitsbewusste Menschen, Vollwert- und Rohköstler können betroffen sein. Das liegt auch daran, dass Leinsamen und das Öl daraus immer weiter vom Tisch verschwunden ist. Es reicht nicht einfach nur „mehrfach ungesättigte Fettsäuren“ zu sich zu nehmen, denn die Meisten davon sind gesundheitlich bedeutungslos. Das in fast allen Ernährungsformen vorkommende Übergewicht von LA kann der Grund dafür sein, dass unser Körper ein Übermaß an Prostaglandinen Typ2 produziert. Diese können das Immunsystem und den Organismus schwächen und als Stress-Signal auf das Gehirn wirken. Wenn wir also darauf achten unserem Körper ausreichend ALA zur Verfügung zustellen, unterstützen wir ihn dabei diese Überproduktion einzudämmen und statt dessen das immunfördernde Prostaglandin Typ3 zu produzieren. Außerdem ist ALA das Ausgangsmaterial für Docosahaxaensäure (DHA), diese Fettsäure kann sich positiv auf unsere mentale Leitungsfähigkeit auswirken, die Fähigkeit der Zellen Sauerstoff und Nährstoffe aufzunehmen oder Cholesterin im Körper flüssig zu halten und es in dieser Form in eine deutlich harmlosere Substanz umzuwandeln. Nur Leinöl besteht zu 58-65% aus ALA. Auf Grund des starken LA Überschusses in unseren Nahrungsmitteln empfehlen wir 1-2 EL frisch gepresstes Leinöl aus biologischer Saat täglich zu verzehren und damit den Überschuss etwas zu regulieren.

Leinöl während der Schwangerschaft?

Wer während der Schwangerschaft regelmäßig 1-2EL Bio Leinöl zu sich nimmt, kann damit versuchen die Entwicklung des kindlichen Gehirns zu fördern. Die im Leinöl enthalten Omega-3-Fettsäuren können bei der Hirnentwicklung hilfreich sein. Versuchen Sie es doch einfach mal gemischt mit Joghurt oder Quark, 2EL Haferkleieflocken und etwas Obst nach Geschmack, dass hat zugleich einen verdauungsfördernden Nebeneffekt.

Können Leinöl und Leinsamen unterstützend für unser Gesundheit wirken?

Bereits die alten Griechen haben Leinsamen als wohltuend für den Magen-Darm Trakt bezeichnet. Aber heute wird der Leinsamen nicht nur für den Magen-Darm gegessen, sondern er wird häufig zu Öl gepresst. Der goldene oder braune Samen wurde im alten Griechenland als Abführmittel geknabbert. Heute wird der Samen häufig zu Öl gepresst und dann in die tägliche Ernährung integriert. Leinöl gilt als besonders Omega-3-Fettsäure haltiges Lebensmittel. Die in den Schalen der Samen enthaltenen Schleimstoffe, können sich im Darm mit Wasser verbinden, aufquellen und dadurch die Verdauung ankurbeln. Leinöl kann als „Schmieröl“ fungieren und den Darminhalt schneller Richtung Ausgang transportieren. Außerdem können bestimmte Inhaltsstoffe auf die Darmflora wirken und somit eine anhaltende Wirkung erreichen.  Leinsamen haben einen besonders hohen Lignane Gehalt. Lignane zählen zu den Phytoöstrogenen, welche im Körper an die Ostrogen Rezeptoren andocken können. Im Darm können sie als Enterolakton umgewandelt werden. Ein hoher Enterolakton-Spiegel kann laut einer Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums in Heidelberg leben retten. Getestet wurde die positive Wirkung bei Brustkrebspatientinnen. Die Studie hat ergeben, dass es nicht nur das Erkrankungsrisiko senken, sondern auch das Sterblichkeitsrisiko senken kann. Bei Männern, wurde in einer Studie der Duke University (USA), festgestellt, dass die im Leinsamen enthaltenen Lignane die Entwicklung von Prostatakrebs verlangsamen kann. Da die Blutversorgung der Krebszellen reduziert und so dass Wachstum gehemmt werden kann. Durch hohen Omega-3-Fettsäurenanteil kann Leinöl auch bei der Behandlung von Bluthochdruck unterstützend wirken. Wer Leinsamen oder Leinöl täglich genießen möchte, der kann es am besten morgens in Quark oder Müsli mischen. Bereits 100 Gramm Leinsamen können den Tagesbedarf an Ballaststoffen eines Erwachsenen decken und haben rund 400 Kalorien. Wer sie zum Frühstück isst, der kann ein langanhaltendes Sättigungsgefühl verspüren. Wichtig ist immer ein ausreichendes Flüssigkeitsverhältnis von mindesten 1:10, nur so kann die gesundheitsfördernde Wirkung von Leinsamen erreicht werden. Oder man backt ein Brot mit Leinsamen.

Warum sagt man Leinöl eine kardioprotektive Wirkung nach?

Auf Grund der nicht gerade herzschonenden Lebensweise heut zu Tage erkranken immer mehr Menschen an Herz-Kreislaufproblemen. Eine weitere Ursache für die Entwicklung einer Arteriosklerose, dem Vorläufer des Herzinfarktes, kann allerdings auch Diabetes sein. Je mehr die betroffene Personengruppen, egal ob Diabetiker oder nicht, also dafür tun um eine Arteriosklerose zu verhindern, desto bessere Chancen bestehen das Herzinfarkt- oder Schlaganfallrisiko senken zu können. Eine Möglichkeit kann die frühzeitige und regelmäßige Einnahme von der rein natürlichen Omega-3 Fettsäure, wie zum Beispiel der ALA (Alpha-Linolensäure), sein. Eine Arteriosklerose entwickelt sich über mehrere Jahre und das zumeist unbemerkt. Charakteristisch für diese Erkrankung ist eine fortschreitende Verdickung der Gefäßwände, die mit der Zeit zu einem Verschluss und letzten Endes zum Infarkt führen können. Eine Arteriosklerose entsteht in der Regel nicht aus einer einzigen Ursache, sondern entwickelt sich meistens aus verschiedenen Faktoren. Unter anderem können Stress, Rauchen, falsche Ernährung, Diabetes mellitus und auch Übergewicht für die Entwicklung verantwortliche sein. Omega-3 Fettsäuren können, da sie kardioprotektiv wirken, die Entwicklung einer Arteriosklerose vermindern. Wer seinen Körper also unterstützen möchte, dem empfehlen wir eine ausgewogene Ernährung und die Aufnahme von ausreichend ALA. Denn je mehr ALA dem Körper zur Verfügung gestellt wird, desto mehr unterstützen wir ihn dabei weniger arteriosklerotische Plaques zu bilden. Und als Folge dessen kann das Herzinfarktrisiko gesenkt werden. Da ALA eine essentielle Fettsäure ist und daher nicht vom Körper produziert werden kann, müssen wir sie über unsere tägliche Nahrung aufnehmen. In Bio Leinöl ist der Anteil der ALA besonders hoch, allerdings ist es auch besonders empfindlich. Weshalb es so wichtig ist, dass man ausschließlich frisch- und kaltgepresstes Bio Leinöl verwendet. Es sollte stets im Kühlschrank aufbewahrt und innerhalb von 8 Wochen verbraucht werden damit die wertvolle ALA nicht verloren geht.

Herzschutz mit Leinöl?

Wie kann ich in Zeiten von überfischten Meeren, hoher Schwermetallkonzentration im Fisch und Arten, die vor der Ausrottung stehen meinen Körper weiterhin mit den so wichtigen Omega-3-Fettsäuren versorgen?

Die Universität in Jena hat die pflanzliche Alternative „Bio Leinöl“ ausgewertet. Das Bio Leinöl ist eine besonders ergiebige Quelle für die Alpha-Linolsäure. Alpha-Linolsäure zählt ähnlich wie die Omega-3-Fettsäure aus Seefischen zu den Fettsäuren, die gesundheitsfördernd wirken und die Herzgesundheit schützen. Somit wirkt sich der Genuss von Bio Leinöl positiv auf den Blutdruck und die Blutfettwerte aus. Auf Grund der Überfischung und Schwermetallbelastung von Seefischen ist Bio Leinöl allerdings nicht nur sehr interessant für Vegetarier sondern für JEDEN! Denn Fische aus Aquakulturen dienen längst nicht als so gute Omeg-3-Fettsäurenlieferanten. Alpha-Linolsäure gehört zu den pflanzlichen Omega-3-Fettsäuren, wirkt entzündungshemmend, lässt das Blut besser fließen und kann somit Herzerkrankungen vorbeugen. In Raps- und Sojaöl sind davon etwa 7-10% enthalten, im Bio Leinöl sind es aber bis zu 60% und somit liefert ein Esslöffel von unserem frischen kaltgepressten Bio Leinöl etwa 2-4 Gramm Alpha-Linolsäure und deckt somit den Tagesbedarf ab. Da allerdings mit unserer üblichen Ernährung ein deutlicher Omega-6-Fettsäuren Überschuss entsteht, ist es ratsam einen höheren Anteil an Bio Leinöl zu sich zunehmen, da sonst das Verhältnis der Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren bei etwa 8 bis15:1liegt. Empfehlenswert wäre ein Verhältnis von 5:1. Wenn der Überschuss an Omega-6-Fettäuren im Köper zu hoch liegt bildet er nicht genügend Docosahexaensäure (DHA). Mit dem einen Esslöffel Bio Leinöl pro Tag unterstützen sie Ihren Körper ausreichend mit Alpha-Linolsäure und er produziert die so wichtige DHA. Und das wiederum verbessert den Blutdruck und die Blutfettwerte. Wer das hochwertige Bio Leinöl in seine tägliche Ernährung integrieren will muss beachten, dass es schnell oxidiert und dann ungenießbar ist. Es sollte daher immer dunkel und kühl aufbewahrt werden, idealer Weise im Kühlschrank und rasch aufgebraucht werden!

Was ist dran an der herzschützenden Eigenschaft von ALA – Alpha-Linolensäure?

Sie haben sich sicher schon einmal gefragt, was sie für ihr Herz tun können außer Sport und irgendwelcher vielversprechender „Wundermedikamente“! Wir haben eine rein natürliche Alterative – Bio Leinöl!!! Bio Leinöl enthält einen besonders hohen Anteil von Alpha-Linolensäure, welche einen positiven Einfluss auf unsere Herzgesundheit hat. In einer Studie wurde die Wirkung von ALA auf die Vorbeugung von plötzlichem Herztod und koronarer Herzerkrankung untersucht. Da sich ein regelmäßiger Genuss von Lebensmitteln mit einem hohen Anteil an ALA positiv auf unseren Blutdruck auswirkt, kann es tatsächlich eine positive Wirkung auf unser Herz-Kreislaufsystem haben. Ein zu hoher Blutdruck ist ja bekanntlich der Hauptrisikofaktor für Herzinfarkt und Co. Inzwischen ist auch nachgewiesen, dass entzündliche Prozesse in den Gefäßen ein weiterer Hauptgrund für Herz-Kreislauferkrankungen sind. Die entzündungshemmende Eigenschaft von Alpha-Linolensäure wurde unter diesem Gesichtspunk weiter untersucht. Herausgefunden wurde, dass der hohe Anteil von ALA im Bio Leinöl positiv auf unterschiedlichen Ebenen in das biomolekulare Geschehen in den Gefäßen eingreifen und dort die Konzentration von Entzündungsmarkern reduzieren kann. Des Weiteren wird wohl durch ALA die Verklumpungsneigung im Blut verringert und es können sich dadurch weniger Blutgerinnsel bilden. Da die Gefäßwände durch die ALA weniger entzündlich sind, können auch etwaige Gerinnsel schlechter daran haften. Letztendlich verstopfen die Blutgefäße nicht so schnell. Das ist einer der Gründe warum das Risiko für Schlaganfall oder Herzinfarkt mit dem täglichen Genuss von Bio Leinöl deutlich gesenkt werden kann.

Wie wertvoll kann Leinöl für unsere Gesundheit wirklich sein?

Die wertvollen Eigenschaften von Leinöl sind schon seit dem 18.Jahrhundert bekannt und werden aktuell von der Wissenschaft belegt und die wertvollen Nährstoffe überzeugen auch heute noch. Als Herausforderung steht jetzt ein möglichst schonender Herstellungsprozess. Um aus einer guten biologisch angebauten Saat auch ein wohlschmeckendes Öl zu erhalten, ist es besonders wichtig, dass während des Pressvorgangs keine Hitze zugeführt wird. Durch das Kaltpressverfahren, entstehen keine Bitterstoffe und das Öl erhält einen feinen, milden nussigen Geschmack. Das Leinöl hat nicht nur einen herrlichen Geschmack, es enthält zudem auch noch wichtige Nährstoffe wie Lignane, Omega-3-Fettsäuren und Spurenelemente. Diese Nährstoffe bleiben bei dieser schonenden Pressung in höchster Konzentration erhalten. Auf Grund dessen hat Bio Leinöl nicht nur bei Köchen, sondern auch in Bio Läden eine hohe Anerkennung. Der hohe Anteil an Omega-3-Fettsäuren nimmt nicht nur bei Herz-Kreislauferkrankungen eine wichtige Rolle ein, auch das Gehirn profitiert von der Alpha-Linolensäure. Wenn im Körper ein Mangel dieser Fettsäure besteht, kann es zu depressiven Verstimmungen, Beeinträchtigungen des Denkvermögens und auch zu Veränderungen im Verhalten führen. Menschen die regelmäßig Leinöl verzehren, können eine allgemeine Verbesserung der Ausgeglichenheit und Konzentration erreichen. Die Wirkung der Inhaltsstoffe von Leinöl auf die Blutfettwerte wurde in Studien belegt. Dabei wurde den Teilnehmern über einen Zeitraum von 3 Monaten regelmäßig Leinöl gegeben. Während des Zeitraums war eine Besserung der Blutfett- und Cholesterinwerte feststellbar. In kanadischen Studien wurde bestätigt, dass die „Einnahme“ von Leinöl auch eine Erkrankung an Diabetes verhindern kann. Direkt nach dem Essen erreicht der Blutzucker Spitzenwert, die bei der „Einnahme“ von Leinöl minimiert werden kann. Der starke Anstieg des Blutzuckerspiegels gilt als entscheidender Faktor in der Entwicklung einer Zuckerkrankheit. Wer also regelmäßig Leinöl verzehrt kann die Regulierung des Blutzuckerspiegels positiv beeinflussen und die benötigte Insulinmenge reduzieren. Eine englische Studie hat die Wirkung von Leinöl bei chronisch Nierenkranken beobachtet. Während des Test wurde festgestellt, dass sich der Genuss von Leinöl positiv auf die Nierenwerte auswirken kann. In Deutschland wird immer häufiger die Wirksamkeit von Leinöl auf Bluthochdruck beobachtet. Die Omega-3-Fettsäure ALA, die in kalt gepresstem Bio Leinöl in einer sehr hohen Konzentration vorkommt, wirkt sich positiv auf die Senkung von Bluthochdruck aus. Außerdem wurde eine Reduzierung von Stresshormonen beobachtet. Auf Grund der im Bio Leinöl enthaltenen und für die Gesundheit wichtigen Inhaltsstoffe ist es besonders empfehlenswert das Bio Leinöl in unsere tägliche Nahrung einzuplanen. Besonders hervorzuheben sind, aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, die Polyphenole. Welche dank ihrer antioxidativen Wirkung zum Schutz der Zellen vor freien Radikalen beitragen können. Zudem haben die vorkommenden Lignane eine ähnliche Wirkung wie Östrogene und können vor Herz-Kreislauferkrankungen und anderen chronischen Krankheiten schützen. Die Biochemikerin Johanna Budwig hat bereits im letzten Jahrhundert die zahlreichen positiven Wirkungen von Leinöl hingewiesen. Mit Hilfe ihrer Forschungsergebnisse konnte eine erfolgreiche Anti-Krebs-Diät entwickelt werden. Als besonders effektiv haben sich Speisen wie Bio-Quark, Rohkost, Hüttenkäse, Gemüsesäfte, milchsauer vergorenes Gemüse, Leinsamen sowie kaltgepresstes biologisches Leinöl erwiesen.

Verwendung von Leinöl beim Kochen

Leinöl ist nicht sehr temperaturbeständig und sollte nicht direkt zum Kochen verwandt werden. Die Hitze sorgt für eine schnellere Oxidation des Öls. Dadurch gehen  wichtige Nährstoffe verloren und es wird ungenießbar. Besser ist es das Leinöl nach dem Kochen dazuzugeben und damit die Speisen den besonderen Dreh zu geben. Oder man kann es natürlich auch in der kalten Küche, bei Speisen wie Salat, Quark oder Joghurt sehr gut einsetzen.

Leinsamen hingegen eignen sich hervorragend zum kochen, um damit diverse Gerichte zu verfeinern und sie um eine gesunde Zutat zu ergänzen. Besonders gut eignen sich die kleinen Samen als Zugabe in Suppen oder Eintöpfen.

 Hier ein Beispiel: Brokkoli-Suppe mit Leinsamen

 Was wird benötigt: (Zutaten für 2 Portionen)

-       400g Brokkoli

-       1 Gemüsezwiebel

-       2 Teelöffel Bio-Kokosöl

-       400ml Gemüsebrühe

-       3 Esslöffel Leinsamen

-       2 Esslöffel Sahne

-       300ml Milch

-       2 Esslöffel Schnittlauch

-       2 Esslöffel Bio-Leinöl

-       Salz & Pfeffer

Alle Zutaten zusammen? Na dann los:

Zuerst den Brokkoli waschen, die Zwiebel schälen und fein würfeln. Nun das Kokosöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin glasig andünsten. Danach den Brokkoli hinzufügen und für ca. 5Minuten mitbraten.

Mit der Gemüsebrühe dann alles ablöschen und alles bei schwacher Hitze für ca. 10 Minuten köcheln lassen. Zwischenzeitlich die Leinsamen in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett anrösten, bis diese duften.

Als nächstes die Suppe pürieren und die Milch und Sahne danach unterrühren und dann aufkochen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen. Nun können Sie die Suppe in einer Schüssel anrichten und das Leinöl mit den Leinsamen untergeben. Abschließend noch mit Schnittlauch dekorieren. Fertig!

Wir wünschen Guten Appetit!

Leinöl in der veganen Ernährung?

Leinöl passt hervorragend bei einer vegetarischen oder veganen Ernährung  und ist dabei ein wichtiger Fettlieferant. Bei diesen Ernährungsstilen ist Aufgrund des Fleischverzichts der Anteil der gesunden ungesättigten Fettsäuren zu den gesättigten Fettsäuren bereits höher, daher müssen sich Vegetarier und Veganer Gedanken zum Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3-Fettsäuren machen. In veganen Lebensmitteln wie zum Beispiel Getreide, ist Omega-6 häufig enthalten. Omega-3 ist da schon eher ein Problem, denn diese Fettsäure findet sich in ausreichender Konzentration vorrangig in fettem Seefisch, welcher aber nicht auf dem Speiseplan steht, oder eben in der Leinpflanze.

Aufgrund der Ernährung hat der Vegetarier und Veganer einen etwas höheren Omega-3 Bedarf, denn er muss das Verhältnis zu den Omega-6-Fettsäuren ausbalancieren. Somit sollte ein frisch und kaltgepresstes Bio-Leinöl fest auf dem Speiseplan stehen. 

Leinöl
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