Wie wurde ich zum ölfreund?

Hallo liebe ölfreunde,

mein Name ist René Schulze, ich bin 33 Jahre alt und ich bin Ihr ölfreund.

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Schon seit einigen Jahren liegt meine absolute Leidenschaft in natürlicher und gesundheitsbewusster Ernährung.

Alles fing damit an, dass ich einige Bücher über gesunde Ernährung und Lebensmittelzusatzstoffe las. Irgendwann wurde mir dann das Buch "Ölwechsel für Ihren Körper" in die Hände gelegt. Hierin ist beschrieben wie der Großteil unserer "Supermarktöle" produziert werden und welche schädlichen gesundheitlichen Auswirkungen diese haben können.

Ab diesem Zeitpunkt kaufte ich nur noch kaltgepresste Öle. Idealerweise Bioöle.

Warum Bio?

In der herkömmlichen Landwirtschaft wird oft mit Pestiziden gearbeitet. Diese sind fettlöslich und gehen somit bei der Kaltpressung in das Öl über. Das wollte ich mir dann auch nicht antun, denn Ziel ist ja die gesunde Ernährung.

Nachdem ich zahlreiche kaltgepresste Bioöle probiert hatte, stellte ich fest, dass es auch hier große qualitative Unterschiede gibt und diese auch zu schmecken sind.

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Ein gutes Beispiel ist kaltgepresstes Bio-Leinöl!
Dieses wahrscheinlich gesündeste Speiseöl der Welt hat einen Omega- 3- Fettsäureanteil von ca. 54%. Das ist mehr als Fisch enthält. Hier finden wir pro 100g nur ca. 2 Gramm der wertvollen Omega- 3- Fettsäuren. Viele, die Leinöl schon einmal im Supermarkt gekauft haben, werden festgestellt haben, dass dies echt ekelhaft bitter schmeckt obwohl es kaltgepresst ist. Doch das muss nicht so sein! Leinöl schmeckt frisch gepresst leicht nussig und überaus angenehm und lecker...aber eben nur, wenn es frisch gepresst ist und gleich, d.h. innerhalb maximal 2 Monaten verzehrt wird.

Ich könnte jetzt noch alle anderen Öle wie Hanföl, Sesamöl, Kokosöl, Sonnenblumenöl, Kürbiskernöl, Olivenöl, Walnussöl etc. aufzählen und hier benennen, wo die Öle überall nicht schmecken, aber das will ja keiner wissen. Ich wollte es auch nicht mehr wissen und begann damit, Öle selbst zu pressen. Das gelang natürlich nicht auf Anhieb. Irgendwann war aber die richtige Mühle richtig eingestellt und die Saaten in der richtigen Qualität gefunden.

Und nach einiger Zeit hatte ich es geschafft! Mein erstes eigenes Öl!

Kaltgepresst, frisch und wahnsinnig lecker!

Ab diesem Zeitpunkt blieb der Fernseher aus und ich presste jeden Abend Öl und verschlang Literatur über verschiedenste Öle, Pressverfahren und Verwendungsmöglichkeiten von Ölen.

Das Gute an meiner Leidenschaft für kaltgepresste Bioöle ist, dass sie hochgradig ansteckend ist! Aber zugegeben, das Öl ist auch echt lecker...

So presste ich bald auch für Verwandte und Freunde. Später für deren Freunde und nun ist aus meinem Hobby ein familiengeführter Betrieb geworden, die Manufaktur- ölfreund. Und auch jetzt pressen wir Ihr Bio-Leinöl, wie alle Öle mit kurzer Haltbarkeit, immer erst nach Bestelleingang, denn nur so ist auch gewährleistet, dass Sie das frischeste Öl mit einmalig gutem Geschmack bekommen.

8 Gedanken zu „Wie wurde ich zum ölfreund?“

  • Herr Axel Erhardt
    Herr Axel Erhardt 20. Dezember 2011 um 23:21

    Meine Lebensgefährtin ist Griechin und ich war vor 3 Jahren auf der Insel Tasous.Es hat mir hir sehr gefallen und das Olivenoel war klasse. Ein Jahr später war ein Fernse bericht zu sehen und die aussage war für mich nun klar.Dies ist eines der ältesten Olivenoel sorte das es gibt und das gesündeste. Nur durch zufall habe ich es bei eBay eingegenen und bin darauf gestossen und war sehr über rascht.das ich es da fand.Ich bin auch ein leidenschaftlicher Hobbykoch und koche brate und lege ein und kreahire auch viel mit kreutermischung.ich bedanke mich noch sehr herzlich das ich ihre Webseite noch daraus gefunden habe.
    M.f.G. a.erhardt

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  • Michael Gillich
    Michael Gillich 20. November 2012 um 18:27

    Habe letzte Woche zum ersten Mal bei Euch bestellt und zwar Leinöl, nussig. Der Geschmack ist phantastisch. Kein Vergleich mit der Qualität, die ich bisher in einem Bioladen in der Nähe gekauft habe. Ich bin jetzt der festen Überzeugung: Die haben mir die ganze Zeit Motorenöl (wahrscheinlich sogar gebrauchtes) verkauft. Inzwischen habe ich fleissig für Euch die Werbetrommel gerührt, wobei leider die Hälfte meines Erstbestandes an Leinöl draufgegangen ist. Heute habe ich mich bei Euch registriert und nachbestellt. Ausserdem habe ich für drei Freunde mitbestellt. Ich bin schon sehr auf Euer Kokosöl gespannt. Viele Grüße, Michael Gillich

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  • Voller, Herbert
    Voller, Herbert 23. Juni 2014 um 12:01

    Hallo, bin Neu-Kunde, inzwischen 80 und stamme aus Schlesien. Als Kind habe ich damals schon von den Vorzügen von Leinöl gehört. Im Internet wird ja Leinöl aus diversen Regionen (Spreewald u. a.) angeboten und ich hoffe mit Ihnen den "richtigen" Anbieter gefunden zu haben. Habe inzwischen mild und nussig ausprobiert. Letzteres sagt mir mehr zu. Nehme Leinöl im Zusammenhang mit meiner koronaren Gefäß-Erkrankung. Natürlich nehme ich morgens 3 unterschiedliche Tabletten und abends 1 gegen Cholesterin. Ich bevorzuge das Leinöl löffelweise pur zu mir zu nehmen finde aber kaum Anhaltspunkte über die zu empfehlende Dosis. Nehme z. Zt. täglich 1 EL pur, morgens auf nüchternen Magen bzw. vor dem Frühstück ein. Natürlich im zeitlichen Zusammenhang mit den Tabletten. Mache ich da evtl. etwas falsch ?
    Wenn es mal Ihre Zeit erlaubt, dann würde ich gern zu meinen Fragen etwas von Ihnen hören. Vielen Dank im voraus!
    Mit freundlichen Grüßen aus Braunschweig, Herbert Voller.

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    • oelfreund

      Guten Tag Herr Voller,

      Leinöl ist in erster Linie ein Lebensmittel mit einem hohen Omega 3 Fettsäuregehalt. Es gibt zwar Studien in denen Patientien mit 40ml Leinöl täglich (entspricht 3-4 EL) Ihren Blutdruck signifikant senken konnten. Was Ihre persönliche Verzehrempfehlung betrifft, muss ich Sie jedoch bitten dies mit einem Arzt oder Heilpraktiker zu besprechen, da wir als Ölmüller keine Heilaussagen treffen können und auch die Zusammenwirkung mit Ihren Medikamenten nicht einzuschätzen vermögen. Ihr Arzt wird Ihnen hoffentlich hilfreich zu Seite stehen.

      Herzliche Grüße Ihr ölfreund

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  • Wolf Schröter

    Sehr geehrter Herr René Schulze, liebe Ölfreunde ! Ich bin auf der Suche nach Literatur über die Herstellung von Speiseölen. Über produktionsabläufe, Rohstoffe, Lagerung, Haltbarkeit, Inhaltsstoffe, eben das ganze Thema. Vielleicht kann mir jemand ein paar Tips geben. Ich bedanke mich recht herzlich. Euer ölfreund wolf Schröter

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  • Chrissi

    Hallo lieber Ölfreund:)
    ich habe Nüsse und Samen aus eigener Gartenernte und würde nun auch selbst liebend gern anfangen mein Öl selbst zu pressen, da ich lieber so gut wie möglich autark leben möchte statt Vertrauen in Konsum zu geben, eigentlich so ähnlich wie in Ihrem Fall, den Sie hier beschreiben.
    Deswegen eine persönliche Frage zu Ihrer Selbstverwirklichung: Als Sie zunächst klein angefangen haben, haben Sie sich dann erstmals eine kleine Hand-Ölmühle zugelegt? Oder gibt es nicht sogar ein einfacheres Verfahren, um an das Öl zu gelangen? Haben Sie vielleicht sogar Informationen, wie man solch eine Mühle selbst bauen könnte?
    Ich hoffe Sie verstehen, dass ich nicht herumspinnen möchte, aber mir macht es Spaß Dinge von null mit meinen eigenen zwei Händen anzugehen :)

    Vielen lieben Dank für jeden Tipp, herzlich Chrissi;)

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    • oelfreund

      Hi Chrissi,

      alle Handmühlen kannst du vergessen da muss man wärme zuführen und das Öl wird beim Pressen zu heiß. Wirklich gute Mühlen gibt es auf www.oelwerk.com
      Ein Selbstbau ist schwierig, da der Stahl eine bestimmte Härtung haben muss um nicht den Metallabrieb im Öl zu haben.

      Viel Erfolg bei der Selbstversorgung. Wir finden das super!

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