Olivenöl

Hier beantworten wir alle Fragen über Olivenöl die mit der Zeit an uns herangetragen wurden.

  • Was bedeutet D.O.P. beim Olivenöl?

    D.O.P. Extra Virgin Olive Oil besitzt auch die gleichen Eigenschaften ist ein Olivenöl mit Geschützter Ursprungsbezeichnung.
    Im D.O.P. Zertifizierungsprozess wird sichergestellt und bescheinigt, dass die verwendeten Oliven aus einer bestimmten Region Weiterlesen

  • Wieviele Oliven braucht man für einen Liter Olivenöl?

    Ein alter Olivenbaum trägt pro Jahr zwischen 20kg und 30kg Oliven. Die Erntemengen können je nach Jahrgang stark variieren. Die Oliven haben je nach Sorte und Jahrgang einen Ölgehalt zwischen 15% und 35%.

    Man kann sich aber grundsätzlich merken, dass im Durchschnitt pro Baum zwischen 2 - 4 Liter Olivenöl gewonnen werden können.

  • Was kostet mich ein sehr gutes/ gutes Olivenöl?

    Gutes und sehr gutes Öl lässt sich nicht billig herstellen. Dies gilt auch für Olivenöle.

    Der durchschnittliche Preis pro Liter für ein Olivenöl mit guter /sehr guter Qualität liegt zwischen 15 und 30 €.

    Spitzenolivenöle können im Preis auch noch höher angesiedelt sein.

  • Woran erkenne ich gutes Olivenöl?

    Am Geschmack.

    Ein gutes Olivenöl ist wie ein guter Wein: Geschmackssache. Es kommt auf Ihre Vorlieben an. Ein gutes Öl ist fruchtig olivig im Geruch hat besitzt geschmacklich eine ausgewogene Mischung von fruchtigen, bitteren und scharfen Nuancen. Je nach Vorliebe könne die Favoriten individuell sein . Wicht ist die Qualitätsbezeichnung „natives Olivenöl extra“ und der Säuregehalt. Grundsätzlich lässt sich festhalten je Geringer der Säuregehalt ums hochwertiger das Olivenöl. Innerhalb der nativen Olivenöle extra ist das Säurespektrum von 0.1% bis 0,8% zulässig. Ein gutes Olivenöl hat einen Säuregehalt zwischen 0,5% - 0,8%. Ein sehr gutes Olivenöl sollte einen Säuregehalt von 0,2%-0,4% aufweisen.

    Die absolute Spitzenklassen der Olivenöle weist Säuregehalte von ca. 0,1% auf.

  • Aus welcher Region kommen die besten Olivenöle?

    Es gibt keine Region die das beste Olivenöl produziert. Es ist genauso wie beim Wein. Es gibt unterschiedlichste Anbaugebiete für Oliven und die in den einzelnen Regionen erzeugten Olivenöle unterscheiden sich nach Geschmack, Farbe und Geruch. Wie beim Wein hat jeder unterschiedliche Vorlieben und jeder kann seinen persönlich Favoriten finden. Wichtig für ein gutes Olivenöl neben dem richtigen Reifegrad der Olive auch die schnelle Verarbeitung der Oliven in der Mühle. Je länger die Oliven nach dem Pflücken lagern umso höher der Anteil an verdorbenen Früchten die mit ausgepresst werden. Je mehr verdorbene Früchte umso schlechter die Qualität des gepressten Öles. Und zu guter Letzt ist auch noch die schonenden Pressung des Olivenöls maßgeblich für die Qualität des Öles.

  • Welche Inhaltsstoffe hat Olivenöl?

    Im Olivenöl sind folgende Bestandteile zu finden der prozentuale Anteil können je nach Olivenöl und Qualität des Öles etwas variieren:

    • Fettsäuren:

    - einfach unsättigte Fettsäuren ca. 77%

    - gesättigte Fettsäuren ca. 14%

    - mehrfach ungesättigte Fettsäuren ca. 9%

     

    • Fettbegleitstoffe:

    - Vitamine A und E

    - Polyphenole
    Diese Scharf- und Bitterstoffe werden von Olivenöl Experten, Gourmets und Feinschmeckern hoch geschätzt.  Die Polyphenole verursachen das  typische Kratzen des Olivenöls hinten im Hals beim Schlucken.

    Es wird außerdem davon ausgegangen, dass diese Stoffe eine entzündungshemmende und krebsvorbeugende Wirkung im Körper haben

    - Chlorophyll
    Der Farbstoff der die Blätter (und Oliven) grün macht gibt auch dem Öl seine grüne Farbe. Es ist der gleiche Farbstoff der auch in grünem Gemüse zu finden ist.

    - Wachse aus der Olivenschale

    - Alkohole und Ester aus der Frucht
    Diese geben dem Öl seine individuelle Note und sind für Geschmacksgebung verantwortlich Ihre Zusammensetzung unterscheidet sich wie beim Wein je nach Bodenbeschaffenheit, Anbauort, Olivensorte, Reifegrad der Früchte und Jahrgang und Niederschlag im Anbaugebiet.

  • Wie lagere ich mein Olivenöl richtig?

    Gute Öle sollten grundsätzlich kühl, verschlossen und dunkel gelagert werden. Hiefür bietet sich ein Kühlschrank in idealer weise an. Olivenöl wird bestenfalls bei Temperaturen um 10°C gelagert. Einige Öl-Bestandteile des Olivenöls sind anfällig für Oxidation mit Luftsauerstoff. Deshalb sollten Sie Ihre Olivenöl Flasche nach dem Gebrauch stets gut verschlossen werden. UV-Licht und direkte Sonneneinstrahlung fördern den Alterungsprozess im Öl. Daher sollten Olivenöl immer in dunklen Flaschen oder lichtundurchlässigen Behältern aufbewahrt werden und niemals direkt in der Sonne stehen.

    Am besten wird das Öl der Olive wie Wein gelagert. Wenn Sie größere Kanister an Olivenöl zu Hause haben sollten Sie diese im Keller lagern. Auch gibt es für Olivenöle praktische Kanister mit Zaphahn und für den sofortigen Gebrauch edle Dosier-Kannen. Beides ist aus lebensmittelechtem Edelstahl.

  • Wie lange ist Olivenöl nach der Pressung haltbar?

    Gutes Olivenöl  ist bei korrekter Lagerung ca. 18 bis 24 Monate haltbar.

    Danach, oder bei falscher Lagerung wird Olivenöl ranzig, was Sie leicht am Geruch und Geschmack erkennen können.

  • Ist mein Olivenöl verdorben, wenn es flockig ist?

    Nein. Bei Temperaturen unterhalb von +7 °C (z.B. im Kühlschrank) kann Olivenöl flockig werden. Dies ist normal und hat keinen Einfluss auf die Qualität des Öls.  Es sind einfach die ersten Anzeichen dafür dass das Ölivenöl anfängt zu „gefrieren“. Genau wie Wasser bei ca. 0°C gefriert ist dies bei Olivenöl bei ca.7°C der Fall. Die flockigen Kristalle bilden sich als erstes um Wachse aus der Olivenschale, die bei diesen Temperaturen schon fest werden. Bei niedrigeren Temperaturen wird dann das ganze Olivenöl fest. Es ist also ein ganz natürlicher Vorgang der da in Ihrem Kühlschrank passiert.

  • Was ist dieses „native Olivenöl extra“?

    Hierbei handelt es sich um die höchste Qualitätsstufe des Olivenöls. Um diese Qualitätsstufe zu erreichen muss das Olivenöl kaltgepresst werden und ohne übermäßige Temperatureinwirkung schonend hergestellt sein. Das komplette Öl muss aus erster Pressung stammen und der Säuregehalt des Öles muss unter 0,8 % liegen. Innerhalb des erlaubten Säurespektrums gibt es natürlich  von 0,1% bis 0,8% auch noch Spielraum. Grundsätzlich gilt je niedriger der Säuregehalt umso besser das Olivenöl.

    Die Bezeichnungen Extra Virgin (engl.), Vierge Extra (franz.), Extra Vergine (italienisch), Virgen Extra (spanisch) oder Extra Virgem (portugiesisch) entsprechen dem deutschen Nativen Olivenöl Extra

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