Leinöl

  • Leinöl und Kokosöl – Lebensmittel die es in sich haben

     

    Lebensmittel von guter Qualität rücken bei Vielen zunehmend in den Fokus. So auch gute Speiseöle mit wertvollen Inhaltsstoffen, die nicht nur gut schmecken sondern auch noch gesund sind und das Wohlbefinden steigern sollen.

    Bei den Speiseölen steht Leinöl dabei ganz oben. Es gilt als eines der gesündesten Öle. Da es sehr temperaturempfindlich ist, ist es hervorragen für die kalte Küche geeignet. Man kann es sehr gut für Salate oder gedünsteten Gemüse verwenden. Es schmeckt auch hervorragend in Joghurt, Quark, Smoothies oder über Pellkartoffeln.

    Beim Kauf sollte man darauf achten, dass es bei der Herstellung schonend kaltgepresst wird und in Bio-Qualität hergestellt worden ist. Dadurch ist vom Anbau bis hin zum fertigen Produkt sicher gestellt das eine hohe Qualität gegeben ist. Kaltpressung bedeutet, dass die Ölherstellung bei niedriger Temperatur erfolgt. Hochwertiges Öl erkennt man daran, dass es naturtrüb und ungefiltert ist. Die Schwebstoffe im Öl (Lipoproteine) geben dem Öl seinen charakteristischen Geschmack.

    Nach dem Kauf sollte man das Öl nur im Kühlschrank aufbewahren. So verhindert man, dass es schnell ranzig wird. Da Leinöl sehr hitzeempfindlich ist und um nicht die wertvollen Inhaltsstoffe zu zerstören sollte man es nicht zum Braten und Backen verwenden.

    Leinöl geöhrt zu den Lebensmitteln mit der höchsten Konzentration an Omega-3 Fettsäuren. Diese Fettsäure kann vom Körper nicht selbst hergestellt werden und muss daher täglich über die Nahrung zugeführt werden. Wenn dies nicht geschieht kann es zu Mangelerscheinungen kommen.

    Leinöl enthält außerdem noch Omega-6 und Omega-9 Fettsäuren sowie viel Vitamin A, verschiedene B-Vitamine, Vitamin D, C, E und viele Mineralstoffe.

    Das cholesterinarme Öl versorgt die Zellen im Körper mit Energie und stärkt die Zellmembranen. Es regelt den Stofftransport innerhalb des Körpers. Leinöl kann mit seinen gesunden Inhaltsstoffen das Herz- Kreislaufsystem schützen und die Sehkraft verbessern. Leinöl kann außerdem den Blutzuckeranstieg nach der Mahlzeiteinnahme hemmen. Somit kann das Diabetes-Risiko gesenkt werden. Das Öl wird sogar im Rahmen bestimmter Krebsbehandlungen eingesetzt. Da es keine Kohlenhydrate enthält, eignet es sich auch für die Low Carb Diät.

     

    Kokosöl ist in asiatischen Ländern seit Jahrhunderten ein fester Bestandteil der Ernährung. Das Öl wird aus dem Fruchtfleisch reifer Kokosnüsse gewonnen. Bei Zimmertemperatur ist das Öl fest.

    Obwohl Kokosöl einen sehr hohen Anteil von ca. 90% an gesättigten Fettsäuren besitzt, ist es Aufgrund der speziellen Zusammensetzung dennoch sehr gesund. Es ist das einzige natürliche Speiseöl, das einen hohen Anteil mittelkettiger Triglyceride hat. Der wichtigste und bekannteste Vertreter dieser Wirkstoffsubstanzen ist die Laurinsäure, welche im Körper in Monolaurin umgewandelt wird.

    Kokosöl zeichnet sich durch eine leichte Verdaulichkeit aus und kann vom Körper sofort verstoffwechselt werden. Es hat die Eigenschaft, dass es vom Körper fast vollständig zur Energiegewinnung genutzt wird und nicht als Depotfett eingelagert werden soll.

    Das Öl hat weniger Kalorien als andere und kann, wie Studien belegen, sogar das Abnehmen erleichtern. Man verliert demnach nicht nur an Körpergewicht sondern man kann auch einen Großteil des Körperfetts verringern. Des Weiteren kann Kokosöl dank seiner speziellen Fettsäurekombination die helfen die Blutfettwerte zu verbessern und sogar hillfreich sein, das Risiko für Herzerkrankungen senken. Auch bei Demenz- und Alzheimererkrankungen kann das Öl helfen im Körper Ketone zu bilden. Dies sind chemische Substanzen, die vom Gehirn zur Gewinnung von Energie eingesetzt werden und dadurch zur Reduzierung der Symptome dieser Krankheitsbilder führen kann.

    Bei speziellen Krebsbehandlungen kann das Öl Aufgrund seiner entzündungshemmenden und immunstärkenden Eigenschaften eingesetzt werden. Es kann dabei den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen. Da die mittelkettigen Triglyceride sogar gegen bestimmte Vieren, Pilze und Bakterien wirksam sind, kann man Kokosöl auch zur Bekämpfung von Grippevieren, den schädlichen Darm-Pilz Candida albicans oder Herpes einsetzen.

    Kokosöl lässt sich aber auch hervorragend in der Haar und Körperpflege einsetzen. So repariert es auf natürliche Weise beschädigte Haarschuppen und wirkt beruhigend auf die Kopfhaut und kann die Haare pflegen. Trockene Haut kann es mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen.

    Aufgrund der sehr hohen Hitzestabilität des Kokosöls kann es sehr gut zum Braten und Backen eingesetzt werden. Um sicher zu gehen, dass das Öl auch die gewünschten, wertvollen Inhaltsstoffe enthält, empfiehlt es sich beim Kauf darauf zu achten, dass das Öl in nativ kaltgepresster Bio-Qualität hergestellt wurde.

  • Warum sollte man auf eine ausreichende Aufnahme von Omega – 3 – Fettsäuren in Form von Leinöl zu achten?

    frisches-leinoel-ungefiltert-kaltgepresst-bio-naturbelassen-mitsalat frisches Bio Leinöl aus der ölfreund Ölmühle passt bestens zu Salat

    Omega–3–Fettsäuren zählen zu den ungesättigten Fettsäuren. Diese kann der Körper nicht genügend oder teilweise gar nicht herstellen. Eine dieser Fettsäuren ist die ALA (Alpha-Linolensäure) diese müssen wir ähnlich wie Vitamine mit unserer täglichen Ernährung aufnehmen. Denn eine Unterversorgung kann häufig der Grund sein für gesundheitliche Beschwerden. Diese können sich in ganz unterschiedlicher Form bemerkbar machen. Es können bei einer andauernden Unterversorgung des Körpers mit Omega-3-Fettsäuren die Krankheitsbilder Diabetes, Asthma, entzündliche Gelenkerkrankung, Hautalterung, Knochenproblemen, Arterienverkalkung oder auch die Minderung der Leistungsfähigkeit gefördert werden.

    Da Leinöl den höchsten Anteil an ALA, im Vergleich zu allen anderen Pflanzenölen hat ist es eben auch so empfehlenswert das Öl in die täglichen Mahlzeiten einzubinden um den gesundheitlichen Problemen auf Grund einer Unterversorgung entgegenzuwirken. Da es allerdings sehr empfindlich auf Hitze reagiert, empfehlen wir dieses kostbare Öl immer erst nach dem Kochen zu zufügen. Leinöl sollte man auch stets im Kühlschrank aufbewahren und stets frisch kaltgepresst und in Bioqualität kaufen.

  • Wie baue ich Leinöl in meine Nahrung ein?

    Das Wichtigste ist, dass das Leinöl so frisch wir möglich ist! Am Besten ist es das Öl direkt bei einer Ölmühle zu bestellen. Ranziges Öl ist nicht mehr gesund und kann sogar genau das Gegenteil bewirken.

    Der zweite ganz entschieden Punkt ist, dass man Leinöl niemals erhitzen darf. Daher sollte man es IMMER erst nach dem Kochvorgang zu den fertig gekochten Kartoffeln, Möhren oder anderem Gemüse geben.

    Aber auch in einem Salatdressing mit frischen Kräutern schmeckt es hervorragend.

    Wer seinen Tag morgens schon „gesund“ beginnen möchte, dem empfehlen wir morgens einen Esslöffel in den Quark (wer mag auch mit Müsli) zu rühren. Die Sauerstoffversorgung der Zellen soll durch die Leinöl- Quark Mischung verbessert werden, da die im Quark enthaltenen schwefelhaltigen Aminosäuren die biologische Wirksamkeit der ungesättigten Fettsäuren erhöhen.

  • Welche Omega-3-Alternative habe ich wenn ich keinen Fisch essen mag?

    Da in Bio Leinöl die pflanzliche Omega - 3 – Fettsäure: Alpha-Linolensäure enthalten ist, ist es eine sehr gute Alternative zu fettem Seefisch. Die ALA, kann unsere Körper zu EPA (Eicosapentaensäure) und schließlich zu DHA (Docosahexaensäure) umwandeln. Aus EPA werden für den Körper sehr wichtige Gewebehormone produziert, die eine entzündungs- und gerinnungshemmende Wirkung entwickeln. DHA kommt vor allem den Nervenzellen im Gehirn und der Netzhaut im Auge zu gute. Daher gilt schon die jahrelange Empfehlung: täglich 1- 2EL Leinöl genießen und dem Körper geht es besser!

  • Wie sieht ein gesundes Frühstück aus?

    Viele fragen sich „Was ist eine gute und gesunde Basis für den Start in den Tag?“

    Hier einmal der Ölfreund Team Tipp für ein gesundes Frühstück: drei Esslöffel Magerquark, drei Esslöffel Frischmilch, je einen Esslöffel Bio-Leinöl, mild oder nussig, je nach Geschmack von der Ölfreund Bio-Ölmühle (mit einem hohen Anteil an Omega 3 Fettsäuren) mischen, Obst dazu und ein paar Walnüsse als Garnitur. Das ist, weil kohlenhydratarm und lang sättigend, besser als jedes Frühstücksbrötchen.

    Eure Ölfreunde wünschen viel Spaß beim ausprobieren und Guten Appetit!

  • Welche Ernährung bei Rheuma?

    Arachidonsäure ist wahrscheinlich jedem Rheumatiker ein Begriff. Der Organismus bildet sie aus Omega -6-Fetten, die er sich aus der Nahrung holt. Arachidonsäure gilt als entzündungsfördernd. Unsere Ernährung ist heutzutage leider omega-6-betont. Dabei ist die richtige Fettbalance von Omega 3 und Omega 6 entscheidend. Wenn wir essen wie die meisten, liegt sie bei eins zu 20, optimal wäre eins zu drei. Weiterlesen

  • Omega-3-Fettsäuren in Leinöl wirken entzündungshemmend

    LeinölWie mittlerweile aus mehreren wissenschaftlichen Studien hervorgeht haben Omega-3 Fettsäuren anti entzündliche Eigenschaften und wirken sich positiv bei Autoimmunerkrankungen wie z.B. Rheumatoider Artritis, aus. Wer also unter Rheuma leidet sollte darauf achten, genügend Weiterlesen

  • Schmeckt das Leinöl aus der ölfreund Bio Ölmühle immer gleich?

    Je nach Wachstumsbedingungen der Leinpflanze ( Boden, Regen, Sonnenstunden, Region) unterscheiden sich die Saaten Weiterlesen

  • Warum sollten Sie nur kaltgepresste Öle nur in Bioqualität zu sich nehmen?

    Die in der konventionellen Landwirtschaft oftmals verwendeten Pflanzenschutzmittel und Pestizide sind fettlöslich. Sie können bei der Pressung aus herkömmlichen Saaten auch ins Öl übergehen.

    Im Bioanbau werden Pestizide nicht verwendet und sind daher auch nicht in Ihrem Öl zu finden. Wer also gesunde Öle möchte, nimmt nur Öle zu sich, die aus Biosaaten kaltgepresst wurden. Denn nur Bio ist garantiert ohne Pestizide.

  • Leinöl schmeckt nicht bitter!

    Leinöl, eines der gesündesten Öle der Welt, schmeckt nicht bitter, wenn es frisch gepresst wurde und der Ölmüller sein Handwerk versteht. Wir beim Ölfreund legen besonderen Wert auf eine schonende Kaltpressung unserer Bio Ölsaaten.Viele unserer Kunden loben immer wieder unser kostbares Leinöl und freuen sich, dass dieses nicht bitter schmeckt - wie viele anderen Leinöle, die sie zuvor probiert hatten. Wir sind stolz darauf ein Leinöl zu pressen, welches innerhalb kurzer Zeit so viele Liebhaber gefunden hat und hoffen, es werden noch mehr.
    Nicht jeder kenn Leinöl und fragt sich womöglich:
    Was ist dieses Leinöl eigentlich?
    Darauf möchten wir Ihnen gern eine Antwort geben:

    Der Lein (Flachs) ist eine der ältesten Kulturpflanzen und schon in Gräbern der alten Ägypter fand man Leinfasern und Fruchtkapseln. Erste Erwähnungen als Genussmittel und zu seiner medizinischen Verwendung fand man von Griechen und Römern aus dem Jahre 650 v. Chr.Leinöl wird aus dem Samen der Leinpflanze durch Auspressen gewonnen. Das schonendste Verfahren ist die Kaltpressung. Biologisch von hoher Bedeutung ist Leinöl, da es  ca. 55% Omega 3 Fettsäuren und ca. 15 % Omega 6 Fettsäuren enthält.Schon durch Einnahme von zwei Esslöffeln Leinöl am Tag können Sie für eine ausreichende Versorgung Ihres Körpers mit Omega 3 Fettsäuren sorgen

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