Archiv für den Monat: März 2013

  • Leinöl in der Schwangerschaft und danach- Omega 3 Versorgung für Mutter und Kind

    Gerade während einer Schwangerschaft machen sich viele Frauen und deren Partner Gedanken um ihre Ernährung. Wie ernähre ich mich optimal damit sich mein ungeborenes Kind gut entwickeln kann? Ab der 25. Schwangerschaftswoche beginnen sich beim Embryo das Sehvermögen, das Hirn und die Abwehrkräfte zu entwickeln. Dafür ist die Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren enorm wichtig. Da sich der Embryo alle Nährstoffe, die er benötigt, von der Mutter holt, sollte diese auf eine optimale Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren achten. Frisch gepresstes Bio Leinöl ist hierfür bestens geeignet. Um die bestmögliche Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren für Kind und Mutter zu gewährleisten, sollte die Mutter ein bis zwei Esslöffel frisch gepresstes Bio Leinöl mit ihrer täglichen Nahrung zu sich nehmen. Wer dieses nicht pur essen/trinken möchte, kann Leinöl bestens in Quarkspeisen, Joghurt, Müsli einrühren oder als Dressing über den Salat geben. Leinöl hat vielfältigste Verwendungsmöglichkeiten in der kalten bis lauwarmen Küche. Die tägliche Menge Bio Leinöl sollten Sie während der gesamten Schwangerschaft und auch während der Stillzeit aufrecht erhalten. Sollten Sie nicht stillen, können Sie auch ein paar Tropfen Leinöl in die Babymilch geben, um Ihrem Kind eine optimale Omega 3 Fettsäure Versorgung zu bieten. Später ist es möglich, den Babybrei mit einem Teelöffel Leinöl zu vermischen. Besprechen Sie die Leinölgaben gern auch mit Ihrem Frauen- und Kinderarzt. Auch Ihre Hebamme wird Ihnen sicher mit Rat und Tat hilfreich zur Seite stehen.

    Generell gilt, dass zwei Esslöffel Leinöl am Tag für einen Erwachsenen eine gute Versorgung mit Omega 3 Fettsäuren gewährleisten. Bauen Sie also Bio Leinöl in Ihre tägliche Ernährung und die Ihres Kindes ein und tuen Sie etwas Gutes für die Gesundheit.  Ganz wichtig ist es, wirklich frisch gepresstes Leinöl zu verwenden, denn nur dieses enthält die wertvollen Omega 3 Fettsäuren in einer für den Körper verwertbaren Form. Ein frisches Leinöl erkennen Sie daran, dass es angenehm nussig schmeckt. Sollte es bitter schmecken ist das Öl nicht mehr frisch und verdorben. In diesem Fall ist von einer Einnahme dringend abzuraten. Achten Sie bitte auch auf Bioqualität, denn nur diese garantiert ein Öl, welches frei von Schadstoffen ist.

  • Warum "Bio" bei Leinöl und anderen kaltgepressten Ölen so wichtig ist!

    Es gibt viele Ölmühlen in Deutschland, die kaltgepresste Öle zu unterschiedlichen Preisen anbieten. Wie finde ich als Verbraucher un das richtige Öl?

    Wichtig ist es, ganz besonders auf das Biosiegel zu achten.  Hierzu muss man wissen, dass Öle und Fette die Eigenschaft haben Gifte an sich zu binden. In der konventionellen Landwirtschaft wird oft mit Pestiziden, Herbiziden, Kunstdünger und weiteren Schädlingsbekämpfungsmitteln und Unkrautvernichtern gearbeitet. Diese binden sich bei  der Kaltpressung an das Öl und sind bei Verwendung herkömmlicher Saaten mit hoher Wahrscheinlichkeit, dann auch in Ihrem Öl zu finden.

    Da die Biolandwirtschaft auf den Einsatz dieser Mittel verzichtet sind Bioöle frei von diesen Schadstoffen. Also, bei kaltgepresstem Leinöl & Co besonders auf Frische und die Biozertifizierung achten.

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