Von Lena HoffmannErnährungswissenschaftlerin
Leinöl gilt als Omega-3-Star – doch deckt es wirklich alles ab?
Leinöl liefert ALA
Leinöl ist sehr reich an Alpha-Linolensäure (ALA), der pflanzlichen Omega-3-Fettsäure. Ein Esslöffel erreicht die für den ALA-Claim genannten 2 g.
„Alpha-Linolensäure trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei" – bei 2 g ALA/Tag (VO (EU) Nr. 432/2012).
Was Leinöl nicht liefert
Die langkettigen Omega-3-Fettsäuren DHA und EPA kommen in Leinöl praktisch nicht vor. Der Körper kann ALA nur begrenzt umwandeln.
Sinnvoll kombinieren
Wer gezielt DHA/EPA ergänzen möchte (z. B. vegan), kombiniert Leinöl mit Algenöl.
Häufige Fragen
Reicht Leinöl allein?
Für ALA ja; DHA/EPA liefert Algenöl.
Wie viel Leinöl?
Etwa 1 EL täglich.
Erhitzen?
Nein.
Quellen
Verbraucherzentrale; VO (EU) 432/2012.
Häufige Fragen
Pflanzliches Omega-3: Reicht Leinöl wirklich aus?
Leinöl ist reich an Omega-3 (ALA) und nussig-frisch und eignet sich für Quark, Pellkartoffeln, Müsli und Dressings.
Wie wird Leinöl am besten gelagert?
Leinöl lagert man kühl, dunkel und gut verschlossen – am besten im Kühlschrank.
Kann man mit Leinöl braten?
Nein, Leinöl wird am besten kalt verwendet und nicht stark erhitzt.
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