Von Lena HoffmannErnährungswissenschaftlerin
Bei Omega-Fettsäuren kommt es nicht nur auf die Menge an, sondern auch auf das Verhältnis.
Worum geht es?
Viele Speiseöle (z. B. Sonnenblumen-, Distelöl) sind reich an Omega-6 (Linolsäure). Omega-3 (ALA) kommt seltener vor – vor allem in Lein-, Leindotter- und Hanföl. Ein zu einseitiger Fokus auf Omega-6 lässt das Verhältnis ungünstig werden.
So gleichen Sie aus
Ergänzen Sie omega-6-reiche Öle bewusst mit Omega-3-Quellen: ein Esslöffel Leinöl täglich oder Hanföl mit seinem günstigen Verhältnis (ca. 3:1).
„Alpha-Linolensäure trägt zur Aufrechterhaltung eines normalen Cholesterinspiegels im Blut bei" – bei 2 g ALA/Tag (VO (EU) Nr. 432/2012).
Praktischer Tipp
Ein Duo aus mildem Allround-Öl plus Omega-3-Öl bringt Geschmack und ein ausgewogeneres Fettsäureprofil.
Häufige Fragen
Ist Omega-6 schlecht?
Nein, es ist essenziell – nur die Balance mit Omega-3 zählt.
Welches Öl für Omega-3?
Lein-, Leindotter-, Hanföl.
Wie viel Leinöl?
Etwa ein Esslöffel täglich.
Quellen
VO (EU) 432/2012; Ernährungs-Warenkunde. Richtwerte.
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