Von Sophie WagnerFood-Redakteurin & Genussexpertin
Olivenöl verkostet man wie Wein – mit ein paar einfachen Schritten gelingt das auch zu Hause.
1. Vorbereiten
Etwas Öl in ein kleines Glas geben, mit der Handfläche abdecken und mit der anderen Hand erwärmen – so entfalten sich die Aromen.
2. Riechen
Kurz aufdecken und riechen: frische, grüne, fruchtige Noten sind ein gutes Zeichen; muffig oder „alt" nicht.
3. Schlürfen
Einen kleinen Schluck nehmen und mit Luft „schlürfen", damit sich das Aroma im Mund verteilt. Achten Sie auf Fruchtigkeit, Bitterkeit und Schärfe.
4. Bewerten
Gut ist ein Öl, das fruchtig riecht und schmeckt, eine angenehme Bitterkeit und eine pfeffrige Schärfe im Abgang hat – fein ausbalanciert.
Häufige Fragen
Brauche ich mehrere Öle?
Ein Vergleich von 2–3 Ölen macht Unterschiede deutlich.
Womit neutralisieren?
Mit etwas Wasser und einem Stück Apfel oder Brot.
Ist Schärfe gut?
Ja, ein Qualitätssignal.
Quellen
EU-Verkostungsschema Olivenöl. Richtwerte.
Häufige Fragen
Olivenöl: Was ist wichtig?
Olivenöl ist fruchtig bis pfeffrig und eignet sich kalt über Salate und Brot sowie zum sanften Anbraten.
Wie wird Olivenöl am besten gelagert?
Olivenöl lagert man kühl, dunkel und gut verschlossen.
Kann man mit Olivenöl braten?
Ja, Olivenöl ist hitzestabiler und lässt sich erhitzen.
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