Wichtig ist allerdings, dass das Olivenöl eine hohe Qualität besitzt. Neben dem Olivenöl, welches nach Meinung vieler Forscher eine wichtige Rolle spielt, ist natürlich auch eine gesunde, ausgewogene Ernährung, viel Bewegung und wenig Stress wichtig, um das Risiko für diese Krankheitsbilder zu reduzieren.
Der Hauptinhaltsstoff des Olivenöls sind die einfach ungesättigten Fettsäuren oder Oleinsäure. Dieser kann bis zu 80% betragen. Durch dieregelmäßige Einnahme dieser Fettsäure, kann der „gute“ HDL-Wert durch die Oleinsäure sogar leicht erhöht werden.
Forscher haben in Studien erkannt, dass beim Genuss von Olivenöl zusammen mit verschiedenen Gemüsesorten sogenannte Nitro-Fettsäuren entstehen können.
Dabei handelt es sich um bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe. Diese erhöhen die Widerstandskraft der Pflanze. Es werden den Polyphenolen antioxidative Eigenschaften zugeschrieben. Das bedeutet, wenn die Polyphenole mit stark reaktionsfreudigen Molekülen zusammentreffen, fangen sie dabei das freie Radikal ein. Das freie Radikal ist das Elektron einer Sauerstoffverbindung welches für die hohe Reaktionsfreudigkeit des Moleküls verantwortlich ist. Durch das Einfangen dieses freien Radikals wird das oxidative Molekül entschärft, denn die freien Radikale können unter anderem Schädigungen in Gefäßen verursachen oder Körperproteine und Erbgut-Träger angreifen. Aufgrund der antioxidativen Eigenschaften des Olivenöls, wird dieses auch gern als Bestandteil in Hautpflegemitteln eingesetzt.
Es sei allerdings erwähnt, dass diese positiven Einflüsse und Eigenschaften durch Wissenschaftler bisher nur vermutet werden.
Wie bereits erwähnt, gibt es beim Olivenöl große qualitative Unterschiede. Grundsätzlich muss zwischen nativen Olivenölen und raffiniertem Olivenöl unterschieden werden. Das raffinierte Olivenöl wird aus einem Gemisch von nativem und eigentlich ungenießbaren Olivenöl oder Lampantöl hergestellt. Durch das Raffinieren wird es wieder genießbar. Allerdings hat es weder das Olivenöltypische Aroma noch sind die phenolischen Verbindungen enthalten.
Es sollten daher auf jeden Fall native Olivenöle extra gewählt werden. Diese zeichnen sich durch einen Gehalt an freien Fettsäuren von unter 0,8% aus. Liegt der Wert bei 0,3% oder noch darunter ist dies Ideal. Allerdings sollte man nicht nur auf diesen Wert achten. Denn es werden auf dem Markt auch extra native Olivenöle angeboten, die sich dann in Tests als minderwertig herausgestellt haben.
Eine größere Sicherheit, wirklich ein hochwertiges und gesundes Olivenöl zu erhalten, gewährleistet eine weitere Angabe auf dem Etikett. Einige Hersteller drucken auf diesem nämlich auch den Gehalt an Polyphenolen. Auch beim Olivenölhändler Ihres Vertrauens können Sie den Wert an Polyphenolen erfragen. Liegt der Wert bei 250 mg je Kilogramm oder darüber, kann sofern der Geschmack des Öls überzeugt hat, dieses ruhigen Gewissens gekauft werden. Preislich liegen Olivenöle mit hohem Polyphenolgehalt zwischen 18,-€ und 50,-€ pro Liter. Bei einer Verkostung kann man einen hohen Anteil an phenolischen Verbindungen erschmecken. Das Öl hat dann einen deutlich scharfen sowie bitteren Akzent. Außerdem raten wir zum Kauf von Bio Olivenöl. Beim Bio Anbau ist von dem Ausgangsprodukt, der Olive, bis zum fertigen Produkt, dem Öl, eine hohe und gleichbleibende Qualität gewährleistet, die regelmäßig durch Kontrollen überprüft wird.
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