Von Lena HoffmannErnährungswissenschaftlerin
„Gute" und „schlechte" Fette – die Einteilung ist gröber, als oft gedacht. Ein sachlicher Überblick.
Die Fettarten
- Einfach ungesättigte (z. B. Ölsäure in Oliven-/Mandelöl)
- Mehrfach ungesättigte (Omega-3/Omega-6, z. B. Lein-, Hanf-, Sonnenblumenöl)
- Gesättigte (z. B. in Kokosöl)
- Transfette (v. a. in stark verarbeiteten Produkten – gelten als ungünstig)
Worauf es ankommt
Statt „gut vs. schlecht" zählt die Balance und die Qualität: hochwertige, kaltgepresste Öle, eine Mischung ungesättigter Fettsäuren und Maß bei der Gesamtmenge.
Praktisch
Olivenöl als Allrounder, ein Omega-3-Öl (Lein/Leindotter) für die Balance, alles als Teil einer abwechslungsreichen Ernährung.
Häufige Fragen
Ist gesättigtes Fett „schlecht"?
In Maßen Teil der Ernährung; auf die Gesamtbilanz kommt es an.
Sind Pflanzenöle automatisch gesund?
Qualität und Menge entscheiden.
Was ist mit Transfetten?
Sie gelten als ungünstig und stecken v. a. in stark Verarbeitetem.
Quellen
Allgemeine Ernährungs-Warenkunde. Keine individuelle Beratung.
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