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ölfreund.de Blog


Hier beantworten wir alle Fragen über unsere Pflanzenöle und gesunde Ernährung, die mit der Zeit an uns herangetragen wurden.

Wie kann der Speiseplan bei Rheuma aussehen?

Ein Speiseplan, der antientzündlich wirkt, folgt der Formel: weg mit Zucker und (rotem) Fleisch, her mit Fisch und Gemüse. Aus Obst und grünem Gemüse lassen sich mit dem Mixer gut Smoothies herstellen. Die sind derzeit als „Detox-Drinks“ ohnehin der letzte Schrei und bieten dabei die richtige Mischung aus pflanzlichen Mineralstoffen und Antioxidantien, die antientzündlich wirken. Auch Stängel und Blätter, die in der Küche weggeworfen werden – Möhrenkraut, Kohlrabilaub – oder Kräuter aus dem Garten wie Löwenzahn, Brunnenkresse eignen sich gut. Auch die Avocadofrucht sollte wegen ihrer guten Fette auf den Speiseplan zu finden sein. Mit positiven Omega 3 Fettsäuren, wie im Bio Leinöl enthalten, empfehlen wir die Speisen aufzuwerten und noch gesünder zu gestalten.

Na prima, wird sich mancher denken, bedeutet das ab sofort ein Leben ganz ohne Kuchen und Schnitzel, ohne mal eine Currywurst oder einen Burger? Muss es nicht heißen, die Verzichtsphilosophie bringt gar nichts raten Ernährungsmediziner. Man sollte einfach ausprobieren und seine Erfahrungen im Alltag sammeln.

Erfahrungsbericht Ölziehen

Liebe Leser, einer unserer lieben Kunden hat mit dem Ölziehen begonnen und uns seine Erfahrungen mitgeteilt. Diesen Bericht fanden wir so interessant, dass wir Ihn mit Zustimmung von Herrn H. nun allen unseren Lesern zugänglich machen.

Viel Spaß beim Lesen wünscht Ihr ölfreund. 

Lesen Sie den Erfahrungsbericht unseres Kunden Herrn H.- Mai 2012 

Guten Tag Herr Schulze, 

ich habe gerade das morgendliche Ritual des Ölziehens beendet und möchte Ihnen meine Erfahrungen nach 3 wöchentlicher Anwendung zur Kenntnis geben. Am ersten Tag war es ungewohnt und recht unangenehm, weil sich ein sehr unangenehmer Geschmack des Öles entwickelt hat. Ich habe das Ölziehen nach 5 Minuten abbrechen müssen. Gleich danach habe ich den Versuch nochmals durchgeführt und nach weiteren 10 Minuten abgeschlossen. 

Erfahrungen und Resultat nach 3 Wochen: 

Anwendung mit einem Esslöffel Bio- Sonnenblumenöl, früh am Morgen, einmal am Tag, auf nüchternem Magen. Nach ca. 5 Minuten bildet sich ein unangenehmer Geschmack, der sich nach 5-6 Tagen mildert und sich heute, nach 3 Wochen Anwendung, deutlich verbessert hat. So, dass der Geschmack erträglich bleibt und das Ölziehen problemlos 1/4-Stunde bis 20 Minuten durchgeführt werden kann. Das Öl wird etwas dünnflüssiger und wird weiß, wie Milch. Wenn man den Verfassern diverser Publikationen glauben kann, ist das einpositives Zeichen. Die Anwendung führt zur einem völlig klaren Kopf und im gesamten Körper breitet sich ein Gefühl der Leichtigkeit aus. Ich vermute, das liegt an der Sogwirkung, den das Verfahren im Körper aktivieren soll. Den gesamten Winter plagten mich starker Schnupfen mit verstopften Nasennebenhöhlen, verbunden mit häufigen Kopfschmerzen. Das hat sich deutlich und spürbar verbessert. Kopfschmerzen habe ich nur noch selten. Das kann natürlich auch an den gestiegenen frühlingshaften Temperaturen liegen und am täglichen Verzehr Ihres Bio- Leinöls. Seit Herbst letzten Jahres hatte ich starken Husten verbunden mit Auswurf. Tabletten, Säfte usw. haben nicht mehr viel geholfen. Der Husten tritt nur noch selten auf und die Luftröhre ist nahezu völlig frei. Welche Krankheitserreger und Sonstiges durch das Verfahren eliminiert werden bzw. wurden kann ich natürlich nicht sagen, aber grundsätzlich ziehe ich eine positive Bilanz. 

Ihr H. H.

Die Heilkraft der Olive: Gesund und schön mit dem "Gold des Südens"

Interview mit der Biologin und Medizinjournalistin Birgit Frohn

„Wir können in vielerlei Hinsicht von dem jahrhundertealten Wissen über Olivenöl profitieren – sowohl gesundheitlich als auch kulinarisch. Eine zentrale Rolle für die Gesundheit spielen die einzigartige, optimale Zusammensetzung der Fettsäuren und der Reichtum an Vitaminen und Mineralstoffen. Äußerlich wirkt Olivenöl regenerierend, entzündungshemmend und antioxidativ und eignet sich so ideal zur Pflege von Haut und Haaren.“ Biologin und Bestseller-Autorin Birgit Frohn präsentiert in ihrem Ratgeber „Die Heilkraft der Olive“ jede Menge Anwendungstipps von Olivenöl für Gesundheit und Körperpflege, bietet zahlreiche leckere und gesunde Rezepte sowie einen 2-Wochen-Plan zur „Mittelmeer-Diät“ und ein Extra zur Ölzieh-Kur. 

Bereits in der Antike war die umfassende Wirkung des Olivenöls und seiner Früchte und Blätter bekannt. Wie gelangten diese Kenntnisse zu uns und wie können wir heute davon profitieren? 

Birgit Frohn: Das alte Wissen um die Wirkungen des Ölbaumes wurde überwiegend durch die Klöster im mediterranen Raum erhalten und der Nachwelt übermittelt. Die Mönche waren des Lesens und Schreibens kundig und haben so generell einen unschätzbaren Beitrag für unsere Kultur geleistet. Heute können wir in vielerlei Hinsicht von dem tradierten Wissen über den Olivenbaum profitieren – sowohl gesundheitlich als auch kulinarisch. Das Schöne ist, dass die Kenntnisse von einst inzwischen seitens der modernen Wissenschaft bestätigt sind. Was bereits in der Antike bekannt war, ist mithin heute eindeutig belegt. 

Oliven und Olivenöl enthalten eine ganze Reihe von Wirkstoffen, die sich positiv auf unsere Gesundheit auswirken. Welche sind dies unter anderem? 

Birgit Frohn: Eine zentrale Rolle spielen die Fettsäuren und deren einzigartige Zusammensetzung – sie ist so nur beim Olivenbaum vorzufinden. Olivenöl enthält über 70 Prozent einfach ungesättigter Ölsäure und verschiedene mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Diese Fette sind enorm wertvoll für die Gesundheit. Darüber hinaus stecken in den Früchten des Olivenbaumes viele wichtige Vitamine und Mineralstoffe. So unter anderem Vitamin A und E, Magnesium und Kalium, um hier nur einige zu nennen. 

Olivenöl hat nicht nur in der mediterranen Küche seinen festen Platz. Auch in der Pflege von Haut und Haaren findet es vielfältige Anwendungsmöglichkeiten. Was sind die Vorteile von Olivenöl für eine umfassende Gesundheits- und Körperpflege? 

Birgit Frohn: Olivenöl hat auf Grund seiner Inhaltsstoffe wie beispielsweise Vitamin E sehr gute hautpflegende und -regenerierende Eigenschaften. Dazu wirkt es entzündungshemmend und kann auf diese Weise Hautbeschwerden bessern und ihnen vorbeugen. Auch seine antioxidative Wirkung macht Olivenöl ideal zur Pflege von Haut und Haaren. 

Bei allen positiven Eigenschaften der Oliven und des Olivenöls stellt sich auch die Frage nach dem möglichen Gegenteil: Gibt es auch gesundheitliche Probleme, die davon verursacht oder beeinflusst werden, wie z. B. Allergien oder Unverträglichkeiten? 

Birgit Frohn: Nein. Olivenöl wie auch Oliven sind sehr gut verträglich und zudem außerordentlich leicht verdaulich. 

Wie wir alle aus dem Urlaub wissen, ist die mediterrane Küche nicht nur sehr wohlschmeckend, sondern auch überaus bekömmlich und gesund. Was ist eigentlich das „Geheimnis“ der so genannten „Mittelmeer-Diät“ und wie lassen sich deren Erfolge feststellen? 

Birgit Frohn: Die umfassend guten Effekte der mediterranen Ernährung resultieren aus dem Zusammenspiel ihrer Zutaten. Wie so oft macht es auch hier die richtige Mischung: Die Mittelmeerküche ist aus ernährungsmedizinischer Sicht optimal aufgebaut. Sie liefert viele wertvolle Vitamine, Mineralien und Spurenelemente, „gute“, da komplexe Kohlenhydrate und die richtigen Fette – nämlich einfach und mehrfach ungesättigte Fettsäuren. Wie gut sich das für die Gesundheit macht, haben nicht nur die jahrhundertelangen Erfahrungen in den Mittelmeerländern gezeigt. Auch zahlreiche wissenschaftliche Studien haben hinreichend belegt, wie gesund die mediterrane Ernährung ist. 

Besonders erstaunlich ist, dass nicht nur die Früchte, sondern auch die Blätter des Olivenbaums gesundheitsfördernde Eigenschaften haben. Welche sind dies und wie wendet man die Olivenbaumblätter am besten an? 

Birgit Frohn: In den Blättern des Olivenbaumes stecken viele wertvolle Stoffe wie Oleuropein und Phenole, sekundäre Pflanzenstoffe. Diese haben weitreichend positive Effekte auf die Gesundheit. Beispielsweise schützen sie uns vor den schädlichen Wirkungen freier Radikale, hemmen entzündliche Prozesse, wirken antibakteriell und antiviral. Ebenso fördern sie nachhhaltig die Gesundheit von Herz und Blutgefäßen. 

In den Genuss all dessen kommt man am einfachsten und wirksamsten durch die Einnahme von Extrakten aus den Olivenbaumblättern, die es rezeptfrei in Apotheken gibt. 

Olivenöl gibt es mittlerweile überall zu kaufen – in allen Preis- und Qualitätsklassen. Worauf sollte man beim Einkauf und bei der Verwendung besonders achten? 

Birgit Frohn: Sehr wichtig ist, nur hochwertiges – das heißt kaltgepresstes und natives – Olivenöl zu kaufen. Dieses ist unter anderem unter der Bezeichnung „natives Olivenöl extra“ im Handel; auf Italienisch „Olio extra vergine di oliva“ und auf Französisch „Huile d‘olive vierge extra“. Ein solches gutes Olivenöl muss dunkel, kühl und trocken gelagert werden. Ideal sind dunkle Glasflaschen oder Metallkanister. Beim Erhitzen von Olivenöl ist darauf zu achten, dass der „Rauchpunkt“ nicht überschritten wird; erkennbar daran, dass - wie der Name schon sagt - das Öl zu rauchen beginnt. Um den Rauchpunkt zu vermeiden, hilft die Zischprobe: Dazu wird ein Stück Brot oder Zwiebel in das Öl gehalten; wenn es zischt, ist das Öl genau richtig zum Braten

Was ist Ölziehen?

Als Ölziehen bezeichnet man eine traditionelle Heilungsmethode, die ursprünglich aus Russland stammt und die menschliche Gesundheit und das körperliche Wohlbefinden positiv beeinflusst. Zum Öl ziehen eignet sich am besten kalt gepresstes Sonnenblumenöl in Bio Qualität, das man in guten Ölmühlen im Angebot findet. Das Bio-Sonnenblumenöl sollte beim Ölziehen immer einige Minuten intensiv durch die Zähne gezogen und dabei zusätzlich gekaut werden. Dadurch vermischt sich das Öl mit dem sich im Mund befindlichen Speichel und den in der Mundschleimhaut angesammelten Giftstoffen . Es entsteht eine milchig trübe Flüssigkeit. Diese darf auf keinen Fall herunter geschluckt werden, da diese zahlreiche Giftstoffe enthält. Die sich im Mund gebildete dünnflüssige milchige Lösung muss deshalb sofort nach dem Beenden des Ölziehens ausgespuckt werden, damit die in ihr enthaltenden fettlöslichen und wasserlöslichen Giftstoffe nicht wieder vom Körper aufgenommen werden.

Das Ölziehen wirkt auf den menschlichen Körper reinigend und wird bei zahlreichen Beschwerden empfohlen. Gute Erfolge im Bezug auf die Besserung der Gesundheit wurden vor allen Dingen bei Erkrankungen der Atemwege, wie zum Beispiel: ­hartnäckigem Husten, Erkältungskrankheiten, Asthma oder bronchialen Infekten, erreicht. Auch bei Entzündungen des Zahnfleisches, Zahnfleischbluten, trockene Lippen, Karies und Parodontose können durch das regelmäßige Ölziehen spürbare Besserungen erreicht werden. Sogar im Bereich der Herz- und Kreislauferkrankungen wirkt sich das Ölziehen positiv aus. Immer wieder wird von guten Erfolgen bei auftretenden Herzrhythmusstörungen, Kreislaufproblemen, Bluterkrankungen, Erkrankungen des Magen- und Darmtraktes, Leberbeschwerden, Funktionsstörungen der Nieren und Thrombosen berichtet. Auch bei äußerlichen Gesundheitsproblemen kann das Ölziehen ohne Bedenken angewendet werden. Zu diesen Beschwerden zählen vor allen Dingen Entzündungen der Hornhaut, Akne, Schuppenflechte, Ekzeme, andere Hautausschläge und Pilzerkrankungen, sowie sogar Neurodermitis. 

Die Anwendungsgebiete sind also sehr vielseitig und breit gefächert. Durch die Speicheldrüsen wird nicht nur die Verdauung gefördert, sondern diese sind auch für die Ausscheidung von Giftstoffen verantwortlich. Durch die Bewegungen beim Kauen wird der Lymphfluss angeregt, der für das Funktionieren des menschlichen Immunsystems besonders wichtig ist. Gleichzeitig erfolgt durch die Lymphe eine immer wiederkehrende Reinigung des Körpergewebes. Während des Ölziehens bleibt der Kehlkopf geöffnet, so dass dieser wie eine sehr feine Drainage wirken kann. Mit dem sich lösenden Schleim werden gleichzeitig die sich in der Mundhöhle angesammelten Gifte ausgeschieden. Um solche guten Ergebnisse erreichen zu können, sollte zum Ölziehen immer qualitativ hochwertiges Öl verwendet werden. Dazu gehören kalt gepresstes Bio- Sonnenblumenöl, Bio- Hanföl, Bio- Rapsöl, Bio-Sesamöl und auch Bio-Distelöl. Die Bio Qualität des verwendeten Öles spielt eine sehr wichtige Rolle, da herrkömmliches Öl bereits mit Pestiziden belastet sein kann und sich dadurch die Entgiftung nicht so wirkungsvoll gestaltet. 

Die Durchführung dieser traditionellen russischen Entgiftungsform gestaltet sich ganz einfach und kann ohne Probleme zu Hause erfolgen. Empfohlen wird, täglich zwei- bis dreimal einen Esslöffel Öl in den Mund zu nehmen und diesen etwa 10 bis 20 Minuten lang intensiv durch die Zähne zu ziehen und zu kauen. Das erste Ölziehen sollte dabei möglichst sofort nach dem Aufstehen erfolgen, ohne das vorher etwas getrunken, gegessen oder eine Zigarette geraucht worden ist. Sollte ein Zahnersatz getragen werden, so ist dieser vor Beginn des Ölziehens immer aus dem Mund zu entfernen. Nachdem die dadurch entstehende milchig trübe Flüssigkeit ausgespuckt worden ist, sollte der Mund sofort mehrmals mit lauwarmen Wasser ausgespült und danach sofort gründlich die Zähne geputzt werden. Die entgiftende Wirkung des Ölziehens auf den menschlichen Körper wurde bereits durch zahlreiche wissenschaftliche Studien belegt. Verschiedene im Mund vorkommende Bakterienarten werden beim Öl ziehen abgetötet oder dessen Anzahl spürbar vermindert. Da der menschliche Körper durch die antibakterielle und entgiftende Wirkung des Ölziehens entlastet wird, kann schon innerhalb kürzester Zeit eine spürbare Besserung bestehender gesundheitlicher Probleme, beobachtet werden. 

Öl ziehen stellt eine sehr wirkungsvolle und zugleich kostengünstige Methode zur Entgiftung des menschlichen Körpers dar. Diese ist nicht nur für Erwachsene geeignet, sondern bereits Kinder im Alter von sechs Jahren können auf diesem Weg aktiv etwas zur Vorbeugung und für ihre Gesundheit tun.

Kundenzufriedenheit
Sehr gut
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